Dramatische Suche: Mann (26) verschwindet beim Baden
MÜNCHEN. Am Samstagnachmittag, 29. Juni 2024 verschwand ein 26-jähriger Mann aus Baden-Württemberg beim Schwimmen im Eisbach im Englischen Garten. Der junge Mann war mit Freunden an einer Stelle ins Wasser gegangen, an der das Baden aufgrund der starken Strömung verboten ist. Warnschilder weisen an dieser Stelle deutlich auf das Badeverbot hin.

Die Gruppe bemerkte nach einiger Zeit, dass der 26-Jährige nicht mehr bei ihnen war und suchte verzweifelt nach ihrem Freund. Schließlich alarmierten sie den Notruf und die Polizei begann sofort mit der Suche nach dem Vermissten.
Polizeiliche Ermittlungen
Auch zwei Tage nach dem Vorfall gilt der Mann noch als vermisst. Die Polizei in München hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weiterhin nach dem 26-Jährigen. Bisher gibt es keine Hinweise auf seinen Verbleib. Es wird in alle Richtungen ermittelt, ob der Mann möglicherweise abgetrieben wurde oder das Wasser verlassen konnte, bleibt unklar. Das Kommissariat 14 für Vermisstenfälle führt die Ermittlungen fort. Die Suche nach dem Vermissten wird intensiv fortgesetzt, um jede mögliche Spur zu verfolgen.
Unterschätzte Gefahren im Eisbach
Der Eisbach, ein Seitenarm der Isar, durchquert den Englischen Garten in München und ist besonders bei Einheimischen und Touristen beliebt. Er ist bekannt für seine starke Strömung und die Eisbachwelle ist vor allem bei Surfern sehr beliebt. Im Eisbach besteht laut Angaben der Stadt ein generelles Badeverbot. Warnschilder entlang des Bachs weisen auf die Gefahren und die starke Strömung hin. Während das Surfen an der Eisbachwelle geübten Sportlern erlaubt ist, sollten unerfahrene Personen auf sichere Alternativen wie die Floßlände ausweichen.


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