Pink Floyd: Musikrechte an Sony für 400 Millionen Dollar verkauft
LONDON. Die weltbekannte britische Rockband Pink Floyd hat ihre Musikaufnahmen sowie ihre Namens- und Bildrechte an Sony Music verkauft – für etwa 400 Millionen Dollar. Dieser Deal ist einer der größten in der Musikindustrie der letzten Jahre.

Pink Floyd ist eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Rockbands der Musikgeschichte. Die Band wurde 1965 in London gegründet und erlangte weltweiten Ruhm. Nun hat die Band einen Teil ihrer Rechte verkauft. Der Verkauf der Musikrechte umfasst die Rechte an den Musikaufnahmen, aber nicht die Songwriting-Rechte. Diese verbleiben bei den einzelnen Bandmitgliedern. Außerdem erwarb Sony die Rechte an Merchandising sowie möglichen Film- und Theaterprojekten, die auf den Werken der Band basieren könnten.
Interne Konflikte verzögerten den Verkauf
Medienberichten zufolge zogen sich die Verhandlungen über mehrere Jahre hin, hauptsächlich wegen interner Konflikte zwischen den Bandmitgliedern. Besonders die politischen Äußerungen von Roger Waters sorgten für Spannungen. Seine kontroversen Aussagen zu Israel, Russland und der Ukraine führten dazu, dass mehrere potenzielle Käufer absprangen.
Sony übernimmt wertvollen Musikkatalog
Trotz der jahrelangen Verzögerungen kam der Deal nun zustande. Sony sichert sich damit einen der wertvollsten Musikkataloge der Rockgeschichte. Zu den Klassikern gehören Alben wie Dark Side of the Moon, The Wall und Wish You Were Here, die auch heute noch hohe Einnahmen generieren.
Erleichterung bei den Bandmitgliedern
David Gilmour erklärte, dass er vor allem froh sei, dass durch den Verkauf der Musik die ständigen Diskussionen ein Ende haben. Schlagzeuger Nick Mason soll enttäuscht darüber sein, dass die Streitigkeiten zwischen den Bandmitgliedern den Verkaufsprozess so lange verzögerten.

