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GALLZEIN. Am 28. Dezember wurde in der Tiroler Gemeinde Gallzein eine groß angelegte Suchaktion gestartet, nachdem ein 17-jähriger Jugendlicher nicht von einer Party nach Hause zurückgekehrt war. Nun gibt es traurige Gewissheit: der Jugendliche wurde tot in einem Holzsilo aufgefunden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Symbolbild: Achim Banck/stock.adobe.com
Symbolbild: Achim Banck/stock.adobe.com

Der 17-Jährige war seit den frühen Morgenstunden als vermisst gemeldet worden. An der Suche beteiligten sich die freiwillige Feuerwehr Gallzein, die Bergrettung Jenbach, der Bezirksfeuerwehrverband Kufstein mit Drohnentechnologie sowie die Polizei mit einem Hubschrauber, Diensthunden und mehreren Streifen.

Tragische Entdeckung

Am Samstagabend, 28. Dezember 2024, fanden die Einsatzkräfte den vermissten Jugendlichen auf dem Gelände einer Holzverarbeitungsfirma in Gallzein. Nach ersten Erkenntnissen war er auf dem Heimweg aus bislang ungeklärter Ursache in ein Holzsilo gestürzt und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Ermittlungen laufen noch

Die genauen Umstände des Unglücks sind zum aktuellen Stand Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Experten analysieren den Unfallhergang, um zu klären, wie der 17-jährige Tiroler ums Leben gekommen sein könnte.

Mögliche Unfallursachen

Ein Holzsilo dient in der Holzverarbeitungsindustrie als Lagerstätte für Holzspäne oder Sägemehl und kann mehrere Meter hoch sein. Es besteht die Gefahr, dass Personen durch ungesicherte Öffnungen oder beim Versuch, sich zu orientieren, hineinfallen. Im Inneren des Silos können Holzspäne wie Treibsand wirken und zur Erstickung führen. Ebenso können giftige Gase entstehen, die beim Einatmen lebensgefährlich sind. Außerdem könnte bereits der Sturz aus großer Höhe tödliche Verletzungen verursachen.

Trauer um den Verstorbenen

Das tragische Ereignis hat die Gemeinde tief erschüttert. Familie, Freunde und Bekannte trauern um den verunglückten Jugendlichen.


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