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Seltenes Phänomen: Alle Planeten von der Erde aus sichtbar - so gelingt die Sichtung

Tips LogoManuel Tonezzer, 21.02.2025 16:56

ÖSTERREICH. In den kommenden Nächten kommt es zu einem seltenen Naturphänomen: Von der Erde aus sind alle Planeten unseres Sonnensystems am Himmel zu sehen. Für die Sichtung notwendig sind allerdings ein Fernrohr oder Teleskop.

Am Nachthimmel kommt es in den kommenden Tagen zu einem seltenen Spektakel. Symbolfoto: stock.adobe.com/pozdeevvs

Himmelsbeobachter können sich in den kommenden Tagen auf einen seltenen Anblick freuen: Denn in den kommenden Nächten sind von der Erde aus alle Planeten unseres Sonnensystems zu sehen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Der beste Zeitpunkt dafür sei laut Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde, am Dienstag, dem 25. Februar, kurz nach Sonnenuntergang. Dies teilte Pilz der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Möglich ist dies, da alle Planeten von der Erde aus gesehen auf derselben Seite der Sonne stehen.

Hilfsmittel notwendig

Die Planeten sind dabei allerdings nicht nacheinander aufgereiht, sondern in einem sogenannten Großkreis in unterschiedlichen Himmelsrichtungen zu sehen. Alle Planeten sind dabei mit bloßem Auge erkennbar – die Ausnahmen bilden lediglich die beiden äußersten Planeten unseres Sonnensystems: Uranus und Neptun. Um sie am Himmel zu erspähen, braucht es Hilfsmittel wie Fernglas oder Teleskop und möglichst eine Karte, um sie zwischen den vielen Sternen aufzufinden.

So gelingt die Sichtung 

Außerdem sollte das Wetter mitspielen, der Himmel klar und dunkel sein. Empfehlenswert ist zudem ein Standort auf dem Land fern von Lichtverschmutzung. Da Merkur und Saturn am Dienstag nur knapp über dem Horizont stehen, braucht man zudem einen Standort mit freiem Blick nach Westen. Die Planeten werden während der kommenden Wochen heller als Sterne leuchten. Der rötlich-orangefarben erscheinende Mars ist derzeit besonders hell, da er sich in Opposition zur Sonne befindet.


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