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INDIANA. Eine 41-jährige Mutter aus Indiana, die sechs Tage lang als vermisst galt, wurde am Dienstag, 12. März 2025, lebend in ihrem verunglückten Auto gefunden. Sie lag mit schweren Verletzungen in einem tiefen Graben, außerhalb der Sichtweite des Verkehrs.

Symbolbild: JRJfin/stock.adobe.com
Symbolbild: JRJfin/stock.adobe.com

Berichten zufolge war die Frau am vergangenen Donnerstagabend auf dem Weg zu einem Freund, als sie vermutlich am Steuer einschlief. Ihr Auto kam von der Straße ab und stürzte in einen Graben unter einer Brücke in der Kleinstadt Brook, etwa 120 Kilometer südlich von Chicago. Da das Fahrzeug von der Straße aus nicht zu sehen war, blieb der Unfall zunächst unbemerkt. Nach dem Aufprall konnte sie sich nicht mehr bewegen und war in ihrem Auto gefangen. Zudem lag ihr Handy ohne Akku unter dem Beifahrersitz, sodass sie keine Hilfe rufen konnte.

Sechs Tage Überlebenskampf

Während der sechs Tage im Wrack konnte die verletzte Frau vorbeifahrende Autos hören, doch niemand nahm ihre Hilferufe wahr. Sie erlitt schwere Verletzungen an beiden Beinen sowie am Handgelenk. In ihrer verzweifelten Lage schöpfte sie Wasser aus einem nahegelegenen Graben, um zu überleben. Sie tauchte ihren Pullover ins Wasser und sog die Feuchtigkeit daraus auf. Trotz starker Schmerzen blieb sie wach und bei Bewusstsein.

Zufällige Entdeckung durch Arbeiter

Nach sechs endlosen Tagen die erlösende Entdeckung: Am Dienstagmorgen, dem 12. März 2025, stieß ein Arbeiter eines Entwässerungs- und Baggerunternehmens auf das Wrack. Er informierte umgehend seinen Vorgesetzten, einen örtlichen Feuerwehrchef. Gemeinsam überprüften sie das Auto und fanden die Mutter schwer verletzt, aber ansprechbar vor. Die Rettungskräfte brachten sie per Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Chicago, wo sie umgehend behandelt wurde. Trotz ihrer schweren Verletzungen befindet sie sich mittlerweile in stabiler Verfassung.

Erleichterung bei der Familie

Die Familie der Frau zeigte sich tief bewegt von der Rettung und dankte allen Helfern, die an der Suche beteiligt waren. Besonders der Arbeiter, der das Fahrzeug entdeckte, wurde als Held gefeiert. Ohne seine Aufmerksamkeit hätte sie noch länger in ihrem Auto ausharren müssen – mit möglicherweise fatalen Folgen.


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