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ÖSTERREICH. Autoliebhaber aufgepasst: Eine neue Staubwolke aus der Sahara zieht über das Land. Der feine Sand setzt sich nicht nur auf Fenstern und Balkonen ab, sondern lagert sich auch großflächig auf Fahrzeugen ab – mit potenziell schädlichen Folgen für Lack und Technik.

Symbolbild: macrossphoto/stock.adobe.com
Symbolbild: macrossphoto/stock.adobe.com

Der ÖAMTC warnt vor möglichen Schäden an Lack, Scheiben und Fahrzeugtechnik, sollte der Staub nicht rasch entfernt werden.

Gefahr für Lack

Besonders tückisch ist der Saharastaub für den Autolack. Die winzigen, harten Partikel wirken wie Schleifpapier – vor allem, wenn sie bei der falschen Reinigung über den Lack gerieben werden. Deshalb raten Experten ausdrücklich von Handwäsche ohne gründliche Vorreinigung ab. Wer sein Fahrzeug schützen will, sollte in die Waschanlage fahren, um Kratzer zu vermeiden.

Rost am Auto als Folge

Nach der Wäsche empfiehlt es sich, auf die Fahrzeugoberfläche zu achten. Sand und Staub setzen sich oft in bereits bestehenden Mikrorissen oder Steinschlägen fest. Werden solche Stellen nicht frühzeitig erkannt und behandelt, drohen Folgeschäden – etwa Rost oder Risse in der Windschutzscheibe.

Auch Technik ist betroffen

Der Staub ist nicht nur für den Autolack schädlich, auch technische Komponenten können beeinträchtigt werden. Vor allem der Innenraum und Pollenfilter kann durch den feinen Staub belastet werden. Wer ihn länger nicht gewechselt hat, sollte dies im Frühjahr nachholen. Auch die sollten überprüft werden: Rissige oder ausgehärtete Gummis verschmieren die Sicht und sollten ausgetauscht werden.

Staubsauger reicht für Innenraum

Im Fahrzeuginneren ist der Staubsauger gegen grobe Verschmutzungen ausreichend. Für Sitze und Armaturen gelten unterschiedliche Pflegehinweise – je nach Material empfiehlt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung.


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