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NORDGRIECHENLAND. Ein 49-jähriger Wanderer ist bei einer Tour im Norden Griechenlands ums Leben gekommen. Der Mann wurde in einem abgelegenen Waldgebiet von einem Bären angegriffen und stürzte dabei in eine tiefe Schlucht.

Symbolbild: natureguy/stock.adobe.com
Symbolbild: natureguy/stock.adobe.com

Trotz rascher Bergung durch Rettungskräfte konnte nur noch der Tod des Wanderers festgestellt werden.

Angriff im Fraktós-Wald

Griechische Medien berichteten, dass der Vorfall im unberührten Fraktós-Wald in der Region Dráma passierte. Zwei Wanderer hatten sich auf den Weg gemacht, um ein altes Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg zu besuchen. Während der Tour kam es zu einer Begegnung mit einem Bären, bei der einer der Männer attackiert wurde. Sein Begleiter konnte sich durch das Klettern auf einen Baum in Sicherheit bringen und alarmierte später die Rettungsdienste.

Sturz in eine tiefe Schlucht

Der angegriffene Wanderer stürzte nach dem Angriff in eine über 800 Meter tiefe Schlucht. Rettungsteams rückten in das schwer zugängliche Gebiet aus und konnten den Verunglückten schließlich bergen. Ein Notarzt bestätigte vor Ort seinen Tod.

Verunglückter interessierte sich für Geschichte

Der Verstorbene galt als erfahrener Naturfreund und leidenschaftlicher Entdecker. Bereits im Vorjahr hatte er das Wrack eines verschollenen Militärflugzeugs lokalisiert. Er galt als wissbegierig und geschichtsinteressiert.

Bärenpopulation nimmt zu

Berichten zufolge wurde in den letzten Jahren in mehreren Regionen Nordgriechenlands eine wachsende Zahl von Bären beobachtet. Besonders im Gebiet der Pindos-Berge, aber auch in Teilen des Olymp-Gebirges und entlang von Flussdeltas, kommt es vermehrt zu Sichtungen. Die Wildtiere breiten sich zunehmend in Gebiete aus, in denen sie lange nicht mehr gesichtet wurden.

So verhält man sich bei Bärenbegegnung

Experten empfehlen bei einer Begegnung mit einem Bären, ruhig zu bleiben, Lärm zu machen, um auf sich aufmerksam zu machen, und dem Tier stets eine Fluchtmöglichkeit zu lassen. Panik und schnelle Bewegungen sollten vermieden werden.


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