Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STAVROS. In der Region Stavros häufen sich Verletzungen durch das Petermännchen – einen kleinen, aber hochgiftigen Fisch, der gut getarnt ist.

Foto: aquapix/stock.adobe.com
Foto: aquapix/stock.adobe.com

Zwischen Ende Mai und Anfang August wurden mehr als zwanzig Fälle gemeldet. Meist traf es Urlauber, die nichtsahnend in seichtem oder felsigem Wasser standen.

Fisch ist gut getarnt

Das Petermännchen ist im Mittelmeer weit verbreitet und ein Meister darin, sich unsichtbar zu machen. Es vergräbt sich im Sand oder versteckt sich zwischen Steinen, nur Augen und Rückenflosse ragen heraus. Wer ihm zu nahe kommt, riskiert eine Begegnung mit seinen giftigen Stacheln an Rückenflosse und Kiemendeckeln. Das Gift wird beim Stich in die Haut injiziert – ein schmerzhaftes und oft lang anhaltendes Erlebnis.

Ist der Stich vom Petermännchen gefährlich?

Ein Stich löst in der Regel sofort brennende Schmerzen aus, die stundenlang anhalten können. Hinzu kommen oft Schwellungen, Rötungen und in manchen Fällen Übelkeit, Schwindel, Atemnot oder Brustbeschwerden. Besonders für Allergiker kann die Reaktion gefährlich werden. Lebensgefährlich ist der Stich in der Regel hingegen nicht. Schnelles Handeln ist entscheidend: Die Wunde sollte sofort gereinigt und anschließend in möglichst heißem Wasser (rund 45 °C) gebadet werden. Die Hitze kann Teile des Giftes unschädlich machen und den Schmerz lindern. Schmerzmittel verschaffen zusätzliche Erleichterung – bei schweren Reaktionen führt der erste Weg aber direkt zum Arzt.

Alltag für Fischer

Für die lokale Fischerei ist das Petermännchen kein seltener Anblick. In Netzen oder an Angelhaken landet der Giftträger regelmäßig. Seine stabile Präsenz deutet darauf hin, dass er sich an vielen Küstenabschnitten Griechenlands dauerhaft etabliert hat.

So schützen Sie sich vor Petermännnchen

Wer im flachen oder felsigen Wasser badet, sollte am besten Schutzschuhe tragen und den Meeresboden im Blick behalten. Besonders Kinder und Menschen mit Allergien sollten extra vorsichtig sein. Denn so klein das Petermännchen auch wirkt – sein Stich kann den Traumurlaub schnell zum Albtraum machen.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Einbrecher-Taktiken: Vorsicht bei Zetteln an der Haustür

Einbrecher-Taktiken: Vorsicht bei Zetteln an der Haustür

ÖSTERREICH. Ein unscheinbarer Papierstreifen zwischen Tür und Rahmen kann dazu dienen, die Anwesenheit von Bewohnern zu überprüfen. Bleibt ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Tragödie: Frau (21) stirbt bei Bungee-Sprung

Tragödie: Frau (21) stirbt bei Bungee-Sprung

WARSTEIN/DEUTSCHLAND. Eine 21-Jährige aus Aschersleben verunglückte am Samstag, 10. Oktober, bei einem Bungeesprung in einem ehemaligen Steinbruch ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
EA Sports FC 27 im Experten-Check: Was Spieler jetzt beachten müssen

EA Sports FC 27 im Experten-Check: Was Spieler jetzt beachten müssen

LINZ. Am 7. November findet im Rahmen der regionalen E-Gaming-Messe „Tips Game.On“ die oberösterreichische Landesmeisterschaft in der Fußballsimulation ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
So groß wie nie: Wintermarkt im Wiener Prater startet im November

So groß wie nie: Wintermarkt im Wiener Prater startet im November

WIEN. Der Wintermarkt am Wiener Riesenradplatz wird heuer größer als je zuvor. Ab 20. November warten 40 Marktstände, 37 kostenlose Live-Konzerte ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Skisaison am Kitzsteinhorn gestartet: Erste Pisten offen

Skisaison am Kitzsteinhorn gestartet: Erste Pisten offen

SALZBURG. Der Skiwinter hat in Salzburg begonnen! Am Kitzsteinhorn in Kaprun können Wintersportler seit Samstag, 10. Oktober, wieder ihre Schwünge ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Tragödie: Mann stirbt bei Tigerangriff in Zoo

Tragödie: Mann stirbt bei Tigerangriff in Zoo

DONCASTER. Im Yorkshire Wildlife Park nahe Doncaster starb am Samstag ein Mann nach einem Tigerangriff. Er war zuvor in das Gehege geklettert. ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Weitere Beiträge