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WIEN. Das Amazon-Konto einer Wienerin wurde plötzlich gesperrt, alle Bestellungen automatisch storniert und ein Guthaben von 680 Euro blockiert. Wochenlange Anrufe und E-Mails führten zu keiner Lösung. Erst die Einschaltung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) und des Europäischen Verbraucherzentrums brachte die Rettung.

Symbolbild: michelangeloop/stock.adobe.com
Symbolbild: michelangeloop/stock.adobe.com

Die Frau, eine treue Amazon-Kundin, die regelmäßig per Monatsrechnung, Gutschein oder Lastschrift bezahlt hatte, konnte plötzlich keine neuen Bestellungen mehr aufgeben. Offene Aufträge wurden automatisch storniert, während angeblich offene Rechnungen angezeigt wurden, obwohl alle Zahlungen korrekt erfolgt waren.

Kommunikation erwies sich als frustrierend

Trotz mehrfacher Kontaktversuche per Telefon und E-Mail reagierte Amazon nur schleppend. Das Problem wurde als technischer Fehler eingeräumt, doch konkrete Schritte zur Lösung erfolgten nicht. Wochenlang blieb das Konto blockiert, und die Kundin verlor den Zugriff zu ihrem Guthaben.

Guthaben von 680 Euro blockiert

Auf dem Amazon-Konto befand sich ein Guthaben von 680 Euro, auf das sie nicht zugreifen konnte. Die Buchhaltung konnte die angeblich offenen Forderungen nicht nachvollziehen. Einige Beträge waren bereits beglichen, andere existierten gar nicht. Dennoch wurden weiterhin Mahnungen verschickt.

Falsche Forderungen landeten beim Inkassobüro

Automatisierte Prozesse leiteten die fehlerhaften Forderungen sogar an ein Wiener Inkassobüro weiter. Das Büro sollte Geld eintreiben, das längst beglichen war. Ein Formular zur Rückforderung des Guthabens wurde nicht zugestellt, und die Kundin blieb weiterhin vom System blockiert.

Hilfe durch VKI und Europäisches Verbraucherzentrum

Erst durch die Unterstützung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) und des Europäischen Verbraucherzentrums in Luxemburg wurde das Problem gelöst. Das Konto wurde wieder freigeschaltet, das Guthaben zugänglich, und die Bestellungen konnten fortgesetzt werden.


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