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DEBRECEN/UNGARN. Jurij Rodionov lieferte im ersten Spiel der Davis Cup Begegnung gegen Ungarn eine starke Leistung ab und schlug den in der Weltrangliste um über hundert Plätzen vor ihm liegenden Fabian Marozsan in drei Sätzen.

Jurij Rodionov; Foto: gerd2709
Jurij Rodionov; Foto: gerd2709

Österreich musste nach der verletzungsbedingten Absage von Sebastian Ofner und der kurzfristigen Krankmeldung von Filip Misolic ersatzgeschwächt antreten. Jurij Rodionov und Lukas Neumayer wurden am Freitag für die beiden ersten Einzelpartien aufgeboten:

Jurij Rodionov (ATP 158) startete in der Fonix Arena in Debrecen gut in die Partie gegen Fabian Marozsan (ATP 56). Bei 1:1 im ersten Satz gelang ihm gleich das erste Break. Rodionov zeigte vor allem aus der Defensive immer wieder gute Schläge und zog damit dem Ungarn den Nerv. Marozsan schien mit Fortdauer des Spiels immer unsicherer zu werden und beging zahlreiche unerzwungene Fehler. Ein zweites Break zum 4:1 entschied den ersten Satz, den Rodionov wenig später mit 6:2 für sich verbuchen konnte.

Gleich im ersten Spiel des zweiten Durchgangs nahm der 26-jährige Niederösterreicher Marozsan den Aufschlag erneut ab und hielt diesem Vorsprung bis zum 4:2. Der Ungar wurde stärker, schaffte das Re-Break und stellte auf 4:4. Es ging ins Tie-Break. Rodionov führte 3:0, verlor aber noch 5:7.

Zu Beginn des dritten Satzes dominierte Marozsan mit druckvollem Spiel. Als der Ungar mit 3:1 und 40:15 bei Aufschlag Rodionov führte, glaubten nur noch wenige in der Fonix Arena an einen Erfolg des Österreichers. Doch der Niederösterreicher kämpfte sich zurück, wehrte die beiden Breakbälle sowie einen weiteren ab und entschied das Game zu seinen Gunsten. Der Spielgewinn schien den Rodionov zu beflügeln, denn er gewann auch die nächsten zwei Games und ging erstmals im dritten Satz mit 4:3 in Führung. Bei 6:5 und Aufschlag Marozsan verwertete Rodionov seinen zweiten Matchball und stellte mit dem 6:2, 6:7, 7:5 auf 1:0 für Österreich.

„Das Match hätte in beide Richtungen gehen können. Ich habe immer gepusht und nie aufgegeben!“, meinte Rodionov im Interview auf dem Platz.

Im zweiten Spiel trifft Lukas Neumayer auf Marton Fucsovics.

Der Sieger der Begegnung darf beim Davis Cup Finalturnier der besten acht Nationen in Bologna von 18. Bis 23. November teilnehmen.


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