Schatzsuche in Innsbruck: Österreichs größte Antiquitätenmesse verzaubert mit Geschichte, Kunst und Glanz
TIROL. Von Barock bis Art Déco: Die 63. EUROANTIK verwandelt die Messe Innsbruck vom 24. bis 26. Oktober in ein Paradies für Sammler, Kunstliebhaber und Nostalgiker.

Wenn die 63. EUROANTIK ihre Tore öffnet, verwandelt sich die Messe Innsbruck in ein Mekka für Liebhaber von Geschichte, Handwerkskunst und Sammelraritäten. Unter dem Motto „Schauen, staunen, kaufen“ präsentieren von 24. bis 26. Oktober 2025 rund 125 Aussteller aus zehn Nationen ihre schönsten Stücke – von kunstvoll gearbeiteten Möbeln und Gemälden bis hin zu Schmuck, Porzellan, Glas und Skulpturen. Die historische Reise führt durch Epochen wie Gotik, Barock, Biedermeier, Jugendstil und Art Déco.
Mit jährlich rund 9.000 Besuchern zählt die EUROANTIK zu den beliebtesten Publikumsmessen Tirols. „Das Besondere ist die Vielfalt“, betont Veranstalter Helmut Zaggl. „Von exklusiven Sammlerstücken in Museumsqualität bis hin zu charmantem Trödel – hier findet jeder etwas, das ihn begeistert.“ Damit bleibt die Messe ein Ort, an dem sich Sammler, Händler und Neugierige gleichermaßen treffen.
Sonderausstellung zeigt Kunst als Protest
Ein Höhepunkt ist die Schau „Die Zeichenfeder als Waffe: Künstler gegen Zensur und Repression“, kuratiert von Mark Mersiowsky (Universität Stuttgart). Im Mittelpunkt steht das Werk des französischen Karikaturisten Honoré Daumier (1808 bis 1879), der mit scharfer Feder gesellschaftliche Missstände anprangerte – ein beeindruckendes Zeugnis für die Macht der Kunst.
Oldtimer & Youngtimer als glänzendes Extra
Auch Technikliebhaber kommen auf ihre Kosten: Die beliebte Sonderschau „Oldtimer & Youngtimer“ präsentiert elegante Klassiker auf vier Rädern – von Chromjuwelen vergangener Jahrzehnte bis zu seltenen Sammlerfahrzeugen.


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