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ÖSTERREICH. Das „Friedenslicht“ ist in Wien gelandet. In einem Jahr voller globaler Konflikte setzt die kleine Flamme ein großes Zeichen für Zusammenhalt und Frieden.

  1 / 3   Austrian Airlines-Sicherheitsbeauftragter Wolfgang Kerndler beim Transport desORF-Friedenslichts. (Foto: ORF Oberösterreich)

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist wieder in Österreich. Am Flughafen Wien-Schwechat hat heuer der junge Florian Mitter aus Vorderweißenbach in Oberösterreich das Licht übernommen, das traditionell in der Geburtsgrotte Jesu entzündet wird. Begleitet von Segensworten aus dem Heiligen Land wurde die Flamme mit einer Linie der Austrian Airlines nach Wien gebracht. Seit 1986 steht das Friedenslicht für Verbundenheit, Hoffnung und die stille Kraft einer einfachen Geste, die weltweit Menschen berührt.

Ein Symbol, das über Grenzen verbindet

In einem Jahr, das von internationalen Krisen geprägt ist, wirkt die Botschaft des Friedenslichts besonders kraftvoll. ORF-Oberösterreich-Landesdirektor Klaus Obereder betonte bei der Ankunft die Bedeutung der Tradition: „In einer Zeit, in der Konflikte und Unsicherheiten viele Regionen der Welt prägen, ist das Friedenslicht ein kraftvolles Symbol der Hoffnung und des Zusammenhalts. Es erinnert uns daran, dass Frieden möglich ist und dass wir alle dazu beitragen können.“

Auch der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, unterstrich die emotionale Dimension des Lichts: „Es ist sehr wichtig, dass dieses Friedenslicht von diesem sehr verwundeten Land kommt. Und wir müssen selbst dieses Licht sein, denn Frieden geschieht durch die Herzen der Menschen. Darum müssen wir dieses Zeichen in die Welt verteilen.“

Österreich als Botschafter der Tradition

In Wien begrüßte auch Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer die Flamme und verwies auf die Verantwortung, die damit verbunden ist: „Gerade weil die Welt seit Jahren von Krisen und Kriegen geprägt ist, braucht es Symbole, die Hoffnung geben. Ich bin stolz, dass ein so starkes Zeichen, das in alle Welt getragen wird, seit vielen Jahren aus Oberösterreich kommt – das ORF-Friedenslicht. Es ruft uns dazu auf, Verantwortung zu übernehmen – für den Frieden in der Welt, aber auch für das Miteinander hier bei uns.“

In den kommenden Wochen wird Friedenslichtkind Florian das Symbol weitertragen und unter anderem bei der „Gala für Licht ins Dunkel 2025“ sowie beim „Adventsfest der 100.000 Lichter“ auftreten. So erreicht die Botschaft aus Bethlehem nicht nur Kirchen und Wohnzimmer, sondern auch Millionen Fernsehzuschauer.


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