Lawinendrama am Stubaier Gletscher: Verschüttete Wintersportler und Großalarm für Retter
TIROL. Am Stubaier Gletscher ging Donnerstagvormittag eine Lawine nieder. Mehrere Wintersportler sollen verschüttet worden sein, Rettungskräfte suchen unter Hochdruck.

Am Stubaier Gletscher hat sich am Donnerstagvormittag ein dramatischer Lawinenabgang ereignet, der die Region in Alarmbereitschaft versetzte. Im freien Skiraum im Bereich der Daunscharte löste sich ein mächtiges Schneebrett und riss mehrere Wintersportler mit sich. Die Schneemassen erreichten stellenweise sogar den unteren Abschnitt einer präparierten Piste, wo verunsicherte Skifahrer abrupt zum Stillstand kamen und Hilferufe über das Gelände hallten.
Großangelegte Suche nach Vermissten
Während erste Teilverschüttete bereits ausgegraben werden konnten, blieb unklar, wie viele Menschen tatsächlich unter den Schneemassen liegen. Die Polizei meldete laufende Suchmaßnahmen, während die Bergrettungen Tirol mit mehreren Teams und drei Rettungshubschraubern im Einsatz standen. Die Bedingungen waren angespannt, da Windverwehungen und frischer Triebschnee die Arbeit der Einsatzkräfte erschwerten.
Ungewisse Lage im freien Gelände
Unbestätigten Informationen zufolge soll es sich bei der betroffenen Gruppe um Variantenskifahrer handeln, die im offenen Gelände unterwegs waren. Mehrere ausgelöste Lawinenairbags wurden gesichtet, was die Hoffnung nährte, dass sich zumindest einige der Betroffenen rechtzeitig schützen konnten. Doch die unübersichtliche Situation, die Größe des Lawinenkegels und die steigende Gefahr weiterer Abgänge machten jede Minute zur Herausforderung.
Die Behörden rechneten damit, dass die Suchaktion bis in den Nachmittag hinein andauern könnte.


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