Akute Gefahr befürchtet: 19-Jährige wird seit Heiligabend vermisst
TEXAS. Seit dem frühen Morgen des Heiligabends fehlt von der 19-jährigen Camila Mendoza Olmos jede Spur. Die Behörden gehen inzwischen davon aus, dass sich die junge Frau in akuter Gefahr befinden könnte.
Berichten zufolge wurde Camila Mendoza Olmos zuletzt am 24. Dezember 2025 gegen 6:58 Uhr vor ihrem Wohnhaus im Nordwesten des Bexar County bei San Antonio gesehen. Überwachungsvideos zeigen eine junge Person, bei der es sich mutmaßlich um Camila handelt, wie sie kurz an ihrem Fahrzeug nach etwas sucht. Wenig später endet die Aufnahme. Ihr Auto blieb am Haus zurück, weshalb die Ermittler davon ausgehen, dass sie zu Fuß weggegangen ist.
Handy ausgeschaltet am Bett
Nach Angaben der Familie ging Camila regelmäßig morgens spazieren. Besorgnis entstand, als sie ungewöhnlich lange nicht zurückkehrte. Besonders auffällig ist, dass sie offenbar nur ihren Autoschlüssel und möglicherweise ihren Führerschein bei sich hatte. Ihr Mobiltelefon blieb zu Hause, ausgeschaltet und auf ihrem Bett. Das beunruhigt Familie und Freunde besonders.Beschreibung der VermisstenZum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug Camila einen babyblauen und schwarzen Hoodie, babyblaue Pyjamahosen sowie weiße Schuhe.
Behörden weiten Ermittlungen aus
Die Suche konzentrierte sich zunächst auf ein begrenztes Gebiet rund um ihr Zuhause. Parallel dazu wurden die Ermittlungen ausgeweitet. Das FBI unterstützt mit technischer Hilfe, während das US-Heimatschutzministerium Grenzübertritte und mögliche internationale Reisen überprüft. Auch ein Verlassen der kontinentalen Vereinigten Staaten wird nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig wurde überprüft, ob Camila möglicherweise von Einwanderungsbehörden festgehalten wurde.
Öffentliche Fahndung und CLEAR Alert
Für Camila Mendoza Olmos wurde ein CLEAR Alert ausgelöst, ein spezielles Warnsystem in Texas für vermisste Erwachsene, die sich in Gefahr befinden könnten. Hunderte Freiwillige beteiligten sich gemeinsam mit den Behörden an Suchaktionen. Anwohner wurden aufgerufen, private Überwachungskameras zu überprüfen und verdächtige Beobachtungen zu melden. Die Ermittler schließen verschiedene Szenarien nicht aus, darunter ein Verbrechen, eine freiwillige Abwesenheit oder andere persönliche Umstände. Konkrete Anhaltspunkte gibt es bislang jedoch nicht.