Frostschäden im Winter: So bleiben Wasserrohre heil
ÖSTERREICH. Eisige Temperaturen und Schneestürme setzen Häusern zu. Geplatzte Wasserrohre zählen zu den häufigsten Frostschäden. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich hohe Kosten vermeiden.
Die winterliche Kälte hat Österreich fest im Griff. Während Schnee und Frost draußen für Idylle sorgen, drohen in Häusern und Wohnungen teure Schäden. Besonders gefährdet sind Wasserleitungen, die bei Minusgraden rasch gefrieren und platzen können. Die Handwerkerplattform MyHammer warnt vor unterschätzten Risiken und rät zu rechtzeitiger Vorsorge.
Gefrorene Rohre als größte Gefahr
Außenwasserhähne und ungeschützte Leitungen zählen zu den häufigsten Problemstellen. Gartenschläuche sollten im Winter entfernt und Außenhähne isoliert werden. Spezielle Frostschutzhauben sind günstig erhältlich und verhindern Druck auf die Innenleitungen. Wer verreist, sollte den Wasserzulauf zusätzlich am Absperrhahn abdrehen.
Heizung richtig nutzen und warten
Eine funktionierende Heizanlage ist im Winter entscheidend. Regelmäßige Wartung beugt Ausfällen vor, denn fällt die Heizung bei Frost aus, kühlen Räume rasch aus und Rohre können Schaden nehmen. Bei Abwesenheit empfiehlt sich laut Experten von MyHammer.at eine konstante Temperatur von etwa 12 bis 15 Grad, statt die Heizung komplett abzuschalten.
Technik und Dämmung als Schutz
Rohrbegleitheizungen mit Thermostat halten Leitungen automatisch frostfrei. Auch smarte Heizungssteuerungen helfen, Temperaturen flexibel zu regeln. Zusätzlich schützt eine gute Dämmung von Rohren, Wänden und Dachboden vor Kälte. Offene Innentüren und geöffnete Schranktüren sorgen dafür, dass warme Luft zirkuliert und sensible Leitungen nicht auskühlen.
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