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Eiskalter Tod in Bad Gastein: Vermisster Urlauber leblos im Schnee gefunden

Tips Logo Thomas Leitner, 12.01.2026 07:33

SALZBURG. Eine nächtliche Vermisstenmeldung endete tragisch. In Bad Gastein wurde ein 57-jähriger Urlauber aus Dänemark nach stundenlanger Suche tot aufgefunden. Die Bergrettung stand im Großeinsatz.

Bergrettung Bad Gastein fand Toten Urlaub neben Wasserfall (Foto: Bergrettung Bad Gastein)
Bergrettung Bad Gastein fand Toten Urlaub neben Wasserfall (Foto: Bergrettung Bad Gastein)

Nach bangen Stunden der Ungewissheit herrscht traurige Gewissheit im Gasteiner Tal. Ein seit Samstagabend vermisster Urlauber ist am Sonntag im Ortsgebiet von Bad Gastein tot aufgefunden worden. Für den 57-jährigen Mann aus Dänemark kam jede Hilfe zu spät.

Letztes Lebenszeichen am späten Abend

Der Tourist war zuletzt am Samstag gegen 22 Uhr gesehen worden. Als er nicht zurückkehrte, starteten Freunde gemeinsam mit der Polizei eine umfangreiche Suche. Auch der Polizeihubschrauber Libelle kam dabei zum Einsatz. Dennoch blieb der Mann zunächst unauffindbar.

Großeinsatz der Bergrettung im Ortsgebiet

Am Sonntag gegen 12.15 Uhr wurde schließlich die Bergrettung Bad Gastein alarmiert. Insgesamt 20 Einsatzkräfte unter der Leitung von Andreas Kandler beteiligten sich an der Suchaktion. Das Gelände im Ortsgebiet erwies sich trotz Nähe zu Häusern als anspruchsvoll und alpinen Charakter aufweisend. Gegen 14 Uhr entdeckten Bergretter den Vermissten am Rand des Bachbettes der Gasteiner Ache, unmittelbar vor den ersten Steilstufen des oberen Wasserfalls. Der Mann lag leblos im Schnee.

Erfroren nahe des Wasserfalls

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 57-Jährigen feststellen. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der Urlauber erfroren sein. Der Leichnam wurde von den Einsatzkräften geborgen.

Der Sonntag zählte für die Bergrettung Pongau zu den einsatzreichsten Tagen der laufenden Wintersaison. Neben der Suchaktion in Bad Gastein kam es zu weiteren Alarmierungen, darunter Lawinenereignisse, Unfälle von Variantenfahrern sowie mehrere alpine Notlagen. Der tragische Vorfall zeigt erneut, wie schnell sich Situationen auch im Ortsgebiet zuspitzen können, wenn winterliche Bedingungen und alpines Gelände zusammentreffen.


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