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Drastische Pläne: Diese Superhelden sollten in "Avengers Endgame" eigentlich sterben

Tips LogoManuel Tonezzer, 14.01.2026 16:41

HOLLYWOOD. Rund ein Jahr vor dem Start von „Avengers: Doomsday“ gibt Marvel-Studio­chef Kevin Feige Einblick in frühere Planungen zum Ende der Infinity-Saga. Demnach war „Avengers: Endgame“ zwischemzeitlich als deutlich radikaler Abschluss konzipiert, als er schließlich im Kino zu sehen war.

Das Ende von "Avengers: Endgame" zwischemzeitlich war als deutlich radikaler Abschluss konzipiert, als er schließlich im Kino zu sehen war. Foto: APA-Images / Everett Collection / null

Mit „Avengers: Doomsday“ steht das Marvel Cinematic Universe (MCU) vor seinem nächsten großen Höhepunkt. Der neue Film, der im Dezember 2026 in die Kinos kommen soll, markiert den Ende der Multiverse-Saga und bringt zugleich vertraute Namen zurück.

Aktuell sind bereits vier Trailer zu dem fünften Teil der „Avengers“-Reihe im Umlauf (Mehr Infos>>>), darin sind unter anderem Chris Hemsworth als „Thor“, Chris Evans alias „Steve Rogers“ sowie mehrere „X-Men“ zu sehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Besetzung von Antagonist „Doctor Doom“, der von Robert Downey Jr. gespielt wird

Das sagt Kevin Feige:

Dadurch rückt auch „Avengers: Endgame“, der bisher letzte Teil der Reihe, wieder in den Fokus. Er markierte 2019 das Ende der sogenannten Infinity-Saga und den Abschluss einer mehr als zehn Jahre aufgebauten Erzählung. Mit “Black Widow“ (Scarlett Johansson) und „Tony Stark“ alias „Iron Man“ (Robert Downey Jr.) fanden dabei zwei beliebte Charaktere ein tragisches, aber würdiges Ende. 

Marvel-Studio­chef Kevin Feige hat inzwischen aber offen bestätigt, dass dieses Ende ursprünglich deutlich radikaler geplant war. In frühen Entwicklungsphasen stand demnach zur Debatte, alle ursprünglichen Avengers im Finale sterben zu lassen. 

Diese Superhelden sollten sterben:

Zu dieser ersten Generation zählten Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth), Hulk (Mark Ruffalo), Black Widow (Scarlett Johansson) und Hawkeye (Jeremy Renner). Feiges Ansatz zielte darauf ab, nach mehr als zehn Jahren einen klaren Schlusspunkt zu setzen und das Marvel-Universum erzählerisch vollständig neu aufzustellen. 

Plan verworfen

Im Verlauf der Entwicklung wurde dieser Plan jedoch verworfen. Gemeinsam mit den Regisseuren Anthony und Joe Russo entschied sich Marvel für eine abgeschwächte Variante, die zentrale Figuren zwar verabschiedet, das Universum aber nicht vollständig von seinen Gründungsfiguren trennt.

In der finalen Filmfassung sterben mit Natasha Romanoff und Tony Stark zwei der Original-Avengers. Romanoff opfert sich auf Vormir für den Seelenstein, Stark stirbt nach dem Einsatz der Infinity-Steine im letzten Kampf gegen Thanos.


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