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Drama um vermisste Steirerin (34): Polizist (30) wurde festgenommen

Tips Logo Verena Beneder, LL.B., 12.01.2026 21:16

TILLMITSCH. Seit Freitagabend, dem 9. Jänner 2026, wird Johanna G., eine 34-jährige Fitnesstrainerin aus Tillmitsch, vermisst. Ihre Familie hatte die Polizei alarmiert, nachdem sie die Frau über das Wochenende nicht erreichen konnte.

Symbolbild: FOTOKERSCHI/stock.adobe.com
Symbolbild: FOTOKERSCHI/stock.adobe.com

Seither fehlt jede Spur von der jungen Frau.

Letzter Kontakt mit einem 30-Jährigen

Berichten zufolge führten Ermittlungen zu einem 30-jährigen Polizeibediensteten aus dem Bezirk Südoststeiermark, der als letzte bekannte Kontaktperson gilt. Kennengelernt hatte Johanna G. ihn vor einigen Monaten über eine Dating-App. Laut bisherigen Ermittlungen stand der Mann am Abend des Verschwindens zuletzt mit ihr in Kontakt. Danach verliert sich ihr Spur.

Mann wurde festgenommen

Der 30-Jährige wurde von der Polizei festgenommen. Er bestreitet jegliche Beteiligung am Verschwinden. Im Rahmen der Ermittlungen räumte er jedoch ein, mit der Vermissten in Kontakt gestanden zu haben. Die Staatsanwaltschaft Graz führt die Ermittlungen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Intensive Suchmaßnahmen

Parallel zur Festnahme wurden die Suchaktionen massiv ausgeweitet. Dutzende Polizisten durchkämmten bekannte Aufenthaltsorte und Laufstrecken der Vermissten. Auch ihre Wohnung in Tillmitsch wurde überprüft. Hinweise auf ihren Aufenthaltsort konnten bislang nicht gefunden werden. Gewaltverbrechen, Unfall oder freiwilliges Verschwinden werden geprüft.

Lichtbild veröffentlicht

Die Polizei hat zur Unterstützung der Suche ein Lichtbild veröffentlicht. Johanna G. ist etwa 176 Zentimeter groß, hat dunkelblonde Haare, trägt eine Brille und hat kleine Tattoos an den Unterarmen. Auffälliges Erkennungsmerkmal ist ein Glitzerstein an einem Schneidezahn. Angaben zur Bekleidung zum Zeitpunkt des Verschwindens liegen nicht vor.

Ermittlungen laufen weiter

Die Landespolizeidirektion Steiermark bittet die Bevölkerung um Hinweise. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Steiermark laufen „in alle Richtungen“. 


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