Rodel-Drama in Tirol: Mutter stürzt am Rangger Köpfl 20 Meter ab – Kind rettet sich im letzten Moment
TIROL. Schwerer Rodelunfall in Tirol. Eine Mutter verliert auf der Rodelbahn die Kontrolle, ihr Sohn kann sich retten. Die Frau stürzt 20 Meter ab und wird per Hubschrauber in die Klinik geflogen.
Auf der beliebten Rodelbahn am Rangger Köpfl zu einem schweren Unfall. Eine 50-jährige Urlauberin aus Polen war gemeinsam mit ihrem achtjährigen Sohn talwärts unterwegs, als die Fahrt plötzlich außer Kontrolle geriet. Innerhalb weniger Sekunden wurde aus dem Wintervergnügen ein dramatischer Rettungseinsatz.
Kontrollverlust auf geradem Streckenabschnitt
Der Unfall ereignete sich gegen 13.45 Uhr auf einem längeren, geraden Teilstück der Rodelbahn in Oberperfuss. Die Frau verlor die Kontrolle über die Rodel, geriet über den rechten Rand der Bahn hinaus und konnte das Gefährt nicht mehr abfangen. Dem Kind gelang es im letzten Moment, sich von der Rodel zu lösen. Der Bub blieb auf der Bahn liegen und blieb unverletzt.
Für die Mutter nahm der Unfall einen dramatischen Verlauf. Sie stürzte in weiterer Folge rund 20 Meter über steiles Waldgelände ab und blieb schwer verletzt liegen. Der Unfallort befand sich abseits der präparierten Strecke im Bereich des Rangger Köpfl.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Eine zufällig vorbeikommende Rettungssanitäterin leistete sofort Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Die alarmierte Bergrettung Innsbruck sowie der Notarzt des Notarzthubschraubers Martin 2 übernahmen die medizinische Erstversorgung. Die Frau, die ohne Helm unterwegs war, wies schwere Verletzungen im Kopfbereich auf.
Aufgrund des unwegsamen Geländes wurde die Verletzte mittels Tau aus dem Wald geborgen und anschließend per Hubschrauber in den Schockraum der Klinik Innsbruck geflogen. Der Sohn der Verunglückten wurde betreut, blieb körperlich unverletzt und stand unter dem Eindruck des Geschehens.
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