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Pellets führen beim Heizen: Studie zeigt massive CO₂-Einsparung und klare Kostenvorteile

Tips Logo Thomas Leitner, 22.01.2026 22:17

ÖSTERREICH. Günstig, klimafreundlich und unabhängig. Eine neue Studie zeigt, warum Holzpellets 2025 beim Heizen klar vor Öl und Gas liegen.
 

Pellets sind besonders Klimafreundlich (Foto: Jörg Lantelme/adobe.stock)
Pellets sind besonders Klimafreundlich (Foto: Jörg Lantelme/adobe.stock)

Holzpellets bleiben 2025 der Maßstab für nachhaltiges Heizen. Eine aktuelle Auswertung belegt: Mit durchschnittlich 317 Euro pro Tonne waren Pellets im Vorjahr deutlich günstiger als fossile Energieträger. Heizöl lag im Schnitt um 68 Prozent höher, Erdgas sogar um mehr als 106 Prozent. Für Haushalte macht sich das deutlich bemerkbar – beim Umstieg von Öl auf Pellets bleiben jährlich mehr als 1.300 Euro im Börsel, gegenüber Gas sogar rund 2.030 Euro.

Pellets sparen bares Geld im Alltag

Die Zahlen stammen aus einer Erhebung des Branchenverbands proPellets Austria. Sie zeigen, dass Pellets nicht nur preisstabiler sind, sondern Haushalten langfristig Planungssicherheit bieten. Während fossile Preise stark schwanken, profitieren Pellet-Nutzer von regionaler Produktion und kurzen Lieferwegen.

197 Tonnen CO₂ weniger pro Heizung

Noch deutlicher fällt der Vorteil beim Klimaschutz aus. Eine Studie im Auftrag der WKO Steiermark hat den gesamten Lebenszyklus einer Pelletheizung analysiert – von der Herstellung über den Betrieb bis zur Entsorgung. Das Ergebnis: Über die Laufzeit spart eine Pelletheizung mehr als 91 Prozent CO₂ gegenüber einer Ölheizung ein. In absoluten Zahlen entspricht das 197 Tonnen CO₂. Damit liegen Pellets klar vor anderen Heizsystemen, auch vor der Wärmepumpe.

 

Aus Sicht der Branche ist der Kesseltausch einer der wirksamsten Hebel für Klimaschutz und Wirtschaft zugleich. Pellet- und Holzkessel reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Importen, halten Wertschöpfung im Land und entlasten Haushalte spürbar bei den Heizkosten. Gefordert werden daher ein verbindlicher Ausstieg aus Ölheizungen sowie langfristig gesicherte Förderungen für den Umstieg.

 


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