Strafen für beide Finalisten nach dem Afrika-Cup Finale
RABAT. Der afrikanische Fußballverband CAF hat Sanktionen nach den Zwischenfällen im AFCON Finale 2025 zwischen Senegal und Marokko veröffentlicht. Betroffen sind Verbände, Spieler und Verantwortliche. Neben Sperren wurden auch hohe Geldstrafen ausgesprochen.
Wie Sport News Africa am 29. Jänner 2026 berichtet, kam es im Endspiel nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen zu einer mehrminütigen Unterbrechung. Der CAF Disziplinarausschuss wertete in der Folge unter anderem das Verhalten von Spielern, Teamoffiziellen und Fans beider Seiten.
Sperren und hohe Summen für Senegal
Senegals Teamchef Pape Bouna Thiaw wurde für fünf offizielle CAF Spiele gesperrt. Zusätzlich erhielt er eine Geldstrafe von 100.000 US Dollar. Grund dafür ist, dass Senegals Trainer seine Mannschaft aufgrund Schiedsrichterentscheidungen gegen sein Team in die Kabine geschickt hatte und so eine Fortführung des Spiels verhindern wollte.
Auch zwei Spieler wurden sanktioniert: Iliman Cheikh Baroy Ndiaye und Ismaila Sarr wurden jeweils für zwei offizielle CAF Spiele gesperrt. Begründet wurde das mit unsportlichem Verhalten gegenüber dem Schiedsrichter.
Der senegalesische Verband FSF muss laut Entscheidung insgesamt 615.000 US Dollar zahlen. Die Strafen betreffen unter anderem das Verhalten der Anhänger sowie unsportliches Auftreten von Spielern und Betreuerstab, dazu kommt eine Summe wegen Disziplinarvergehen im Team.
Auch Marokko bekommt Sperren und Geldstrafen
Bei Marokko wurde Achraf Hakimi für zwei offizielle CAF Spiele gesperrt, wobei eine Partie für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt wurde. Ismaël Saibari erhielt eine Sperre von drei Spielen und eine Geldstrafe von 100.000 US Dollar.
Der marokkanische Verband FRMF wurde mit insgesamt 315.000 US Dollar belegt. Genannt werden unter anderem Fehlverhalten von Ballkindern, das Eindringen in den VAR Bereich und Laser aus dem Fanblock während der Partie.
Beschwerde des Verbands abgewiesen
Laut dem veröffentlichten Urteil wies die CAF auch eine Beschwerde der FRMF im Zusammenhang mit Regelverstößen rund um das Finale zurück. Damit bleiben die ausgesprochenen Sanktionen und Geldstrafen aufrecht.
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