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ALBOSAGGIA. Ein schweres Lawinenunglück hat sich am Samstag, dem 7. Februar, gegen Mittag in den Alpen ereignet. Drei Skitourengeher wurden im freien Gelände von einer Lawine erfasst und verschüttet. Für zwei Männer kam jede Hilfe zu spät, ein dritter konnte sich selbst retten.

Symbolbild: Nicolas Buechi/stock.adobe.com
Symbolbild: Nicolas Buechi/stock.adobe.com

Das Unglück ereignete sich auf der Alpe Meriggio im Gemeindegebiet von Albosaggia in der norditalienischen Provinz Sondrio (Valtellina), einem bei Skitourengehern beliebten alpinen Gebiet nahe der österreichisch-schweizerischen Grenze.

Schneebrett löst sich während der Tour

Die dreiköpfige Gruppe war auf Skitour unterwegs, als sich oberhalb ein Schneebrett löste und die Bergsportler talwärts riss. Alle drei wurden von den Schneemassen mitgerissen und teilweise vollständig verschüttet. Berichten zufolge schaffte es ein Beteiligter, sich aus eigener Kraft aus dem Schnee zu befreien und einen Notruf abzusetzen. Er blieb nahezu unverletzt. Die beiden anderen Skitourengeher konnten sich nicht selbst befreien. Einer von ihnen wurde relativ rasch lokalisiert, konnte jedoch nur noch tot geborgen werden.

Aufwendiger Rettungseinsatz im alpinen Gelände

Unmittelbar nach dem Lawinenabgang wurde ein groß angelegter Rettungseinsatz gestartet. Bergrettung, Feuerwehr und spezialisierte alpine Einsatzkräfte rückten zum Unglücksort aus. Unterstützt wurden die Such- und Bergungsarbeiten von einem Rettungshubschrauber der Feuerwehr.Die Suche gestaltete sich aufgrund der großen Schneemengen, der steilen Hanglage und der weiterhin heiklen Lawinensituation schwierig. Nach intensiven Maßnahmen konnte schließlich auch der zweite Verschüttete gefunden und aus den Schneemassen geborgen werden. Trotz rascher Hilfe verstarb der Mann kurz nach der Rettung.

Erhöhte Lawinengefahr in den Alpen

Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte in weiten Teilen der Alpen erhöhte Lawinengefahr. Instabile Schneeschichten, Neuschnee und Temperaturschwankungen hatten die Situation im freien Gelände zusätzlich verschärft. Auch in anderen alpinen Regionen kam es am selben Tag zu weiteren Lawinenabgängen mit teils schweren Folgen. 


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