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Verdacht des versuchten Mordes: Polizei stoppte Raser (29) in Niederösterreich

Tips Logo Verena Beneder, LL.B., 12.02.2026 21:42

ALTLENGBACH. Ein 29-jähriger deutscher Pkw-Lenker lieferte sich am Montagabend eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Flucht begann auf der A25 bei Wels (Oberösterreich) und führte weiter über die A1 bis Altlengbach in Niederösterreich.

Symbolbild: Oleksandr/stock.adobe.com
Symbolbild: Oleksandr/stock.adobe.com

Berichten zufolge dauert die Fahrt rund eine Stunde und erstreckte sich über etwa 160 Kilometer.

Bauarbeiter und Polizei in Gefahr

Der Mann soll bei einer Baustelle auf der A25 gezielt auf einen Bauarbeiter zugefahren sein, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Mehrere Polizeistreifen versuchten erfolglos, den Raser zu stoppen. Laut Berichten versuchte der Fahrer mehrfach, Polizeiautos zu rammen oder abzudrängen. Drei Fahrzeuge wurden dabei schwer beschädigt.Festnahme und UntersuchungshaftSchließlich konnte die Polizei den Mann bei Altlengbach stoppen. Der Audi des 29-Jährigen war bei der Festnahme stark beschädigt; die Reifen waren platt, rechts vorne rollte er nur noch auf der Felge. Der Fahrer verweigerte zunächst jede Aussage. Die Staatsanwaltschaft Wels beantragte Untersuchungshaft, die am Donnerstag bestätigt wurde.

Strafrechtliche Konsequenzen

Der 29-Jährige steht unter dem Verdacht des versuchten Mordes, da er das Leben eines Bauarbeiters mutmaßlich gezielt gefährdete. Zudem laufen Ermittlungen wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Die Höhe des durch die Flucht entstandenen Sachschadens wird noch ermittelt.

Raserei ist lebensgefährlich

Unfälle durch Rasen gehören in Österreich zu den größten Gefahren im Straßenverkehr. Besonders auf Autobahnen können Geschwindigkeitsüberschreitungen und riskante Überholmanöver schwere Verletzungen oder sogar Todesfälle verursachen. Polizei und Behörden mahnen regelmäßig, dass selbst kurze Momente der Unachtsamkeit bei hoher Geschwindigkeit lebensgefährliche Konsequenzen haben können. 


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