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Alarmstufe Rot: Zahl der Lawinenopfer in Österreich steigt auf 18

Tips LogoManuel Tonezzer, 22.02.2026 11:22

ÖSTERREICH. Extreme Schneefälle halten die Alpen weiter im Griff: In mehreren Regionen gilt die zweithöchste Lawinenwarnstufe 4 (“groß“). Allein in Österreich kamen in dieser Wintersaison bereits 18 Menschen durch Lawinen ums Leben, die Lage ist angespannt.

Die Lage in den Alpen ist angespannt. Symbolbild: stock.adobe.com/Falkenauge
Die Lage in den Alpen ist angespannt. Symbolbild: stock.adobe.com/Falkenauge

Anhaltende, teils extreme Schneefälle belasten den gesamten Alpenraum und reichen bis nach Südosteuropa. Auch am Sonntag bleibt die Lage in den Alpen angespannt.

Nach Angaben des Portals „lawinen.report“ gilt in Teilen von Tirol, Südtirol und dem Trentino die zweithöchste Lawinenwarnstufe 4 (“groß“). Das Land Tirol hat am Samstag um 13:30 Uhr eine behördliche Gefahreninformation über AT-Alert an alle in Tirol eingeloggten Mobiltelefone versendet. Für den heutigen Sonntag, dem 22. Februar, plant das Land wieder einen AT-Alert. Einige Landesstraßen sind wegen Lawinengefahr weiter gesperrt, zum Beispiel die Sellrainstraße, die Pitztalstraße und die Venter Straße. Auch Wanderwege auf der Nordkette oberhalb von Innsbruck sind gesperrt.

Das ist zu beachten:

Das Land Tirol rät angesichts der angespannten Lawinenlage dringend zu besonderer Vorsicht. Wintersportler sollen die gekennzeichneten Pisten nicht verlassen und sich vor jeder Tour über den aktuellen Lawinenreport sowie die derzeitige Wetterlage informieren.

Zudem sind regionale Warnhinweise sowie Verhaltensempfehlungen der Lawinenkommissionen und Gemeinden unbedingt zu beachten. Von Outdooraktivitäten im alpinen Gelände wird derzeit ausdrücklich abgeraten.

Aktuelle Details zur Situation sind jederzeit im offiziellen Lawinenlagebericht unter www.lawine.report abrufbar.

Schon 18 Lawinenopfer in dieser Wintersaison

Allein am Freitag, dem 20. Februar, kamen in Österreich fünf Menschen durch Lawinen ums Leben. In St. Anton am Arlberg konnten zwei Verschüttete nur noch tot geborgen werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Drei weitere Personen waren zunächst verletzt gerettet worden, eine von ihnen erlag am Abend im Krankenhaus ihren Verletzungen.Damit steigt die Zahl der Lawinenopfer in Österreich in dieser Wintersaison auf 18. Im langjährigen Durchschnitt sterben pro Saison rund 20 Menschen bei Lawinenabgängen.


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