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Tödlicher Snowboardunfall in Tirol: 17-jährige Schülerin stirbt nach Sturz im Skigebiet Rifflsee

Tips LogoThomas Leitner, 04.03.2026 19:56

TIROL. Tragischer Skiunfall in Tirol. Eine 17-jährige Snowboarderin aus Polen stürzt im Skigebiet Rifflsee schwer. Wochen später stirbt sie in der Klinik Innsbruck.
 

Polizei ermittelt (Foto: Tom Leitner)
Polizei ermittelt (Foto: Tom Leitner)

Ein dramatischer Unfall im Tiroler Pitztal hat nun ein tödliches Ende genommen. Eine 17-jährige Snowboarderin aus Polen, die im Skigebiet Rifflsee verunglückte, ist am 3. März in der Klinik Innsbruck an ihren schweren Verletzungen gestorben.

Der Unfall ereignete sich bereits am 11. Februar gegen 10.30 Uhr auf der blauen Piste Nr. 7a. Die Jugendliche war dort mit ihrem Snowboard unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz kam. Andere Wintersportler entdeckten die 17-Jährige wenig später regungslos mitten auf der Piste.

Massiver Aufprall auf der Piste

Der genaue Unfallhergang bleibt weiterhin unklar. Nach bisherigen Ermittlungen der Alpinpolizei handelte es sich um einen Unfall mit Alleinbeteiligung im organisierten Skiraum. Hinweise auf eine Kollision mit einem anderen Wintersportler oder mit einem Hindernis liegen nicht vor.

Die Pistenrettung sowie das Team des Notarzthubschraubers „Alpin 2“ versorgten die schwer verletzte Jugendliche noch vor Ort. Anschließend wurde sie mit dem Verdacht auf ein schweres Schädel-Hirn-Trauma in die Klinik Innsbruck geflogen.

Der von ihr getragene Snowboardhelm war im hinteren Bereich gebrochen. Ermittler gehen deshalb von einem massiven Aufprall mit dem Hinterkopf auf die harte Piste aus.

Mit Schulgruppe im Pitztal unterwegs

Die 17-Jährige hielt sich zum Zeitpunkt des Unfalls mit einer polnischen Schulgruppe im Skigebiet Rifflsee auf. Laut Angaben der verantwortlichen Lehr- und Aufsichtspersonen konnte niemand aus der Gruppe den Sturz beobachten.

Trotz intensiver medizinischer Behandlung erlag die Jugendliche schließlich mehrere Wochen nach dem Unfall ihren schweren Kopfverletzungen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern weiterhin an.

 


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