Irre Wette: Deutsche Politikerin muss sich nach Wahlniederlage eine Glatze schneiden
STUTTGART. Nach dem Scheitern der FDP an der Fünfprozenthürde bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg rückt eine frühere Wahlwette von Generalsekretärin Nicole Büttner in den Mittelpunkt. Die Liberalen verpassten laut vorläufigem Ergebnis mit 4,4 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag. Büttner kündigte danach an, an ihrem Versprechen festhalten zu wollen.

Wie stimme.de am 9. März 2026 berichtete, hatte Büttner im Wahlkampf angekündigt, sich im Fall eines verpassten Landtagseinzugs die Haare komplett abzurasieren. Mit dem schlechten Abschneiden der FDP wurde aus der selbstbewussten Ansage plötzlich ein konkreter Schritt, der nun öffentlich eingefordert wird.
Wahlwette wird zum Bumerang
Die verlorene Wette steht exemplarisch für den harten Wahlabend der Liberalen. Nach Angaben zur Landtagswahl blieb die FDP unter fünf Prozent und schaffte damit erstmals seit Jahrzehnten nicht mehr den Sprung in den baden württembergischen Landtag.
Schon vor der Wahl hatte Büttner ihre Aussage mit großem Selbstvertrauen rausposaunt. Nach dem Ergebnis wurde genau diese Passage wieder aufgegriffen und in sozialen Netzwerken sowie in politischen Debatten breit diskutiert.
Zeitpunkt bleibt offen
Nach der Niederlage machte Büttner deutlich, dass sie ihr Versprechen einhalten will. Offen blieb zunächst nur, wann und wo die Aktion tatsächlich stattfinden soll.
In ihrer ersten Reaktion verwies sie zugleich auf den laufenden Erneuerungsprozess der Partei. Vertrauen zurückzugewinnen brauche Zeit, die Wahlniederlage verschärft den Druck auf die FDP aber zusätzlich.


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