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Schneepflug-WM: Steirer Markus Eger-Leitner kämpft in Frankreich um den Weltmeistertitel

Tips LogoThomas Leitner, 09.03.2026 12:29

STEIERMARK. Ein Steirer greift nach dem Weltmeistertitel. Schneepflug-Profi Markus Eger-Leitner startet diese Woche bei der WM im französischen Chambéry.

Markus Eger-Leitner (Bildmitte) Verkehrslandesrätin Claudia Holzer und STED-Chef Franz Zenz. (Foto: Land Steiermark/Jesse Streibl)

Der steirische Straßenmeisterei-Mitarbeiter Markus Eger-Leitner steht vor seinem bisher größten sportlichen Einsatz: Der 36-Jährige aus Eggersdorf bei Graz tritt diese Woche bei der Schneepflug-Weltmeisterschaft im französischen Chambéry an. Rund 50 Teilnehmer aus mehreren Ländern kämpfen dort um den Titel.

Steirischer Staatsmeister auf internationaler Bühne

Im September des Vorjahres holte Eger-Leitner erstmals den österreichischen Staatsmeistertitel im Schneepflug-Geschicklichkeitsfahren in die Steiermark. Mit diesem Erfolg sicherte sich der Mitarbeiter der Straßenmeisterei Weiz auch das Ticket für die Weltmeisterschaft in Frankreich.

Die WM startet mit der Qualifikation am Mittwoch. Nur die besten zwölf Teilnehmer schaffen den Sprung ins Finale am Donnerstag. Verkehrslandesrätin Claudia Holzer drückt dem Steirer die Daumen und sieht in ihm eine große österreichische Hoffnung im internationalen Wettbewerb.

Präzision statt Tempo

Beim Schneepflug-Geschicklichkeitsfahren ist nicht Geschwindigkeit entscheidend, sondern höchste Präzision. Der Parcours umfasst insgesamt 24 Einzelprüfungen, bei denen die Fahrer ihr Können unter Beweis stellen müssen.

Gefahren wird unter anderem mit einem 300 PS starken Unimog mit 3,4 Meter breitem Schneepflug sowie mit einem 3-Achs-Lkw mit 460 PS und einem 4,2 Meter breiten Pflug. Zu den Aufgaben zählen ein Rückwärtsslalom durch Kegel, das Verschieben einer Lkw-Bremstrommel in einen Zielkreis, das Aufnehmen eines Rings sowie eine punktgenaue Zielbremsung.

Schwieriger Rückwärts-Parcours

Besonders anspruchsvoll gilt der Rückwärts-Parcours. Dabei müssen die Fahrer einen Slalom absolvieren, ohne Kegel zu berühren – und gleichzeitig gegen die Uhr fahren. Ruhe, Gefühl und absolute Fahrzeugkontrolle sind dabei entscheidend.

Unterstützung bekommt der Steirer auch von seinen Kollegen: Rund 20 Mitarbeiter aus seinem Umfeld reisen als Fanclub nach Frankreich, um ihn vor Ort anzufeuern.


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