Eurovision Song Contest Wien: Polizei und Tourismus verstärken Sicherheitskooperation vor Mega-Event
WIEN. Wenn der Eurovision Song Contest nach Wien kommt, rückt auch die Sicherheit in den Fokus. Polizei und Tourismusbranche verstärken jetzt ihre Zusammenarbeit.

Wien bereitet sich intensiv auf den Eurovision Song Contest im Mai vor. Die größte Musikshow der Welt wird tausende internationale Gäste in die Stadt bringen. Für die Wiener Visitor Economy bedeutet das nicht nur ein touristisches Großereignis, sondern auch erhöhte Anforderungen an Organisation und Sicherheit.
Um optimal vorbereitet zu sein, luden Wien Tourismus und die Wiener Polizei Vertreter der Luxushotellerie aus der Wiener Innenstadt zu einem Vernetzungstreffen ein. Ziel war es, den direkten Austausch zwischen Hotellerie und Sicherheitsbehörden weiter zu stärken.
Sicherheit als Schlüssel für den Tourismus
Gerade bei internationalen Großveranstaltungen spielt das Sicherheitsgefühl der Gäste eine zentrale Rolle für den Erfolg einer Destination. Beim Treffen im Hotel Le Méridien Vienna konnten Hotelmanager aus dem 1. Bezirk die sogenannten Grätzlpolizisten persönlich kennenlernen. Damit steht im Ernstfall ein direkter Kontakt zur Polizei zur Verfügung.
Im Rahmen des Austauschs informierten die Behörden unter anderem über mögliche Demonstrationen, temporäre Sperren rund um die Ringstraße, Staatsbesuche, den Umgang mit VIP-Gästen sowie über präventive Maßnahmen im Hotelalltag. Auch praktische Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Hotellerie flossen in die Diskussion ein.
Kooperation seit eineinhalb Jahren
Die Zusammenarbeit zwischen WienTourismus und Wiener Polizei besteht bereits seit rund eineinhalb Jahren. Sie ist Teil der Initiative „GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“, die den Dialog zwischen Behörden, Unternehmen und Bevölkerung stärken soll.
Zu den bisherigen Maßnahmen zählen Schulungen für das Gästeservice-Team des WienTourismus, Dialogformate wie „Coffee with Cops“ in der Tourist-Info am Albertinaplatz sowie ein regelmäßiger Austausch zu aktuellen Sicherheitsfragen. Ziel bleibt es, Wien auch bei Großveranstaltungen als sichere und gut organisierte Metropole zu positionieren.


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