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Forst-WM: Österreich holt in Slowenien Goldrausch und stellt historischen Punkterekord auf

Tips LogoThomas Leitner, 16.03.2026 10:28

ÖSTERREICH/SLOWENIEN. Österreichs Forst-Asse schreiben in Slowenien Geschichte. 15 Medaillen, fünfmal Gold und ein Mannschaftsrekord sorgen für Jubel.

Team aus Österreich bei der Forst-WM in Slowenien (Foto: FWKVÖ)
Team aus Österreich bei der Forst-WM in Slowenien (Foto: FWKVÖ)

Österreich hat bei der 36. Forstweltmeisterschaft in Slowenien einmal mehr seine Ausnahmestellung bewiesen. Das Nationalteam räumte bei den Titelkämpfen 15 Medaillen ab und kehrte mit fünfmal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze heim. Damit setzte die rot-weiß-rote Auswahl im internationalen Forstsport ein kräftiges Ausrufezeichen und ließ der Konkurrenz erneut nur wenig Raum.

Weltmeister mit Rekordmarke

Besonders spektakulär fiel der Erfolg in der Mannschaftswertung aus. Mit 5.002 Punkten durchbrach Österreich als erstes Team in der Geschichte der Forst-WM die magische Marke von 5.000 Punkten. Gleichzeitig war es die höchste Gesamtpunktezahl, die jemals bei einer Weltmeisterschaft erreicht wurde. Für Österreich bedeutete das bereits den siebenten Mannschafts-WM-Titel. Die Profimannschaft mit Markus Buchebner aus der Steiermark sowie Jürgen Erlacher und Michael Ramsbacher aus Kärnten schrieb damit Sportgeschichte.

Auch in der Einzelwertung der Profi-Herren glänzte Österreich. Jürgen Erlacher setzte sich mit 1.686 Punkten knapp vor dem slowenischen Lokalmatador Robert Cuk durch und sicherte sich den Weltmeistertitel über alle Disziplinen. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte Johannes Ertl: Im finalen Bewerb „Entasten“ holte er sich den Einzelweltmeistertitel und zugleich den Sieg in der U24-Klasse.

Damen sorgen für nächsten Paukenschlag

Auch das österreichische Frauenteam zeigte in Slowenien seine Klasse. Lisa Panzenböck stellte im Kettenwechseln mit 10,69 Sekunden einen neuen Weltrekord auf und unterbot damit die bisherige Bestmarke klar. In der Gesamtwertung musste sich Österreich diesmal nur hauchdünn geschlagen geben: Die Japanerin Yui Moto wurde erstmals Weltmeisterin, Carina Modl holte Silber, Lisa Panzenböck Bronze.

Der starke Auftritt unterstreicht einmal mehr die Qualität der heimischen Forstausbildung. Entscheidend für den Erfolg war neben dem Können der Athleten auch die breite Unterstützung durch Verbände, Sponsoren und das Trainerteam. Damit endet die Forst-WM in Slowenien für Österreich mit einer eindrucksvollen Bilanz und einem Rekord, der in der Szene noch lange nachhallen dürfte.


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