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NIEDERÖSTERREICH. Es ist wieder soweit: die Bärlauchzeit hat begonnen. In Niederösterreich beginnt die Sammelsaison meist ab Mitte März, wenn die Blätter kräftig grün und aromatisch aus dem Waldboden sprießen. Doch wo findet man in Niederösterreich die beliebten Wildkräurer?

Symbolbild: encierro/stock.adobe.com
Symbolbild: encierro/stock.adobe.com

In Niederösterreich beginnt die Hauptsammelzeit für Bärlauch im März. Die Blätter sind zu diesem Zeitpunkt aromatisch und eignen sich ideal für Pesto, Salate oder Suppen. Bärlauch bildet in dieser Zeit das erste frische Grün im Wald, bevor andere Pflanzen erscheinen. Wer Bärlauch selbst pflücken möchte, sollte die besten Standorte kennen und auf Schutzgebiete achten.

Die besten Standorte im Wald

Bärlauch wächst bevorzugt in feuchten, schattigen Laub- und Auwäldern. Unter Buchen, Eichen oder Erlen bilden sich oft dichte Teppiche des Wildkräuters. Besonders gut gedeiht er an Bachufern, in feuchten Mulden oder entlang von Auwäldern, wo der Boden nährstoffreich und humos ist. Auch lichte Waldränder mit ausreichend Schatten eignen sich sehr gut für Bärlauch.

Wienerwald und Donau-Auen

Der Wienerwald auf niederösterreichischer Seite zählt zu den klassischen Bärlauchgebieten. Rund um Orte wie Purkersdorf, Klosterneuburg oder Mödling entstehen im Frühjahr oft große Bestände. Die Donau-Auen mit ihren nährstoffreichen Waldabschnitten sind ebenfalls beliebte Ziele für Sammler. In manchen Schutzgebieten ist das Pflücken jedoch eingeschränkt oder verboten. Daher sollten Besucher die Hinweise zu Naturschutzgebieten beachten.

Weitere vielversprechende Regionen

Feuchte Laubwälder im Mostviertel oder im Weinviertel, wie der Rohrwald oder Waldteile rund um Ramsau, bieten ebenfalls gute Sammelgebiete. Entscheidend für eine erfolgreiche Suche sind Schatten, feuchter Boden und genügend Platz für dichte Bärlauchbestände.

Tipps für die Ernte

Die Ernte sollte nachhaltig erfolgen. Es empfiehlt sich, nur einzelne Blätter pro Pflanze zu pflücken, um die Bestände zu schonen. Vorsicht ist bei der Bestimmung geboten, da Bärlauch leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden kann. 

 

 


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