Tragödie in Italien: Mutter und Kind tot in Teich gefunden
CASTELGUGLIELMO. In der Gemeinde Castelguglielmo in der italienischen Provinz Rovigo wurden am Nachmittag des 28. März 2026 die Leichen einer Frau und ihres Kindes in einem künstlichen Teich aufgefunden. Beide Opfer waren chinesischer Herkunft und lebten in der Gemeinde.

Die Staatsanwaltschaft von Rovigo hat ein Strafverfahren gegen Unbekannt eröffnet. Ziel der Ermittlungen ist es, alle möglichen Ursachen für den Tod der beiden Opfer zu prüfen. Dabei schließen die Ermittler derzeit weder ein Verbrechen noch einen Unfall aus. Auch ein Mord oder ein tödlicher Zwischenfall mit Selbstverschulden werden in Betracht gezogen.
Fundort und Erste Maßnahmen
Italienische Medien berichteten, dass die Leichen in einem künstlichen Teich entdeckt wurden, ein Kinderwagen stand einige Schritte entfernt vom Wasser. Ein Passant bemerkte die Leichen und alarmierte die Rettungskräfte. Feuerwehr, Taucherteam und Rettungsdienste bargen die Opfer, Reanimationsversuche blieben erfolglos.
Obduktion geplant
Zur Klärung der genauen Todesursache soll in den kommenden Tagen eine Autopsie durchgeführt werden. Bisher wurden keine eindeutigen Spuren äußerer Gewalteinwirkung festgestellt. Parallel dazu werden Zeugenaussagen gesammelt, um die letzten Stunden vor dem Auffinden der Leichen zu rekonstruieren.
Todesursache unklar
Die Ermittlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium. Ob es sich um ein Unglück, ein Verbrechen oder eine andere Ursache handelt, soll die laufende Untersuchung in Verbindung mit der Obduktion der Leichen klären.
Kleine Gemeinde in Venetien
Castelguglielmo ist eine kleine Gemeinde in der Region Venetien mit rund 5.500 Einwohnern. Die Stadt liegt in einer ländlichen Umgebung, geprägt von Landwirtschaft und kleinen Betrieben, und zeichnet sich durch eine ruhige Lebensweise aus.

