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Virus-Alarm in Italien: Bis zu 20.000 Euro Strafe – dieses Essen ist jetzt verboten

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 25.03.2026 11:13

ITALIEN. In Italien sorgt ein starker Anstieg von Infektionen mit Hepatitis A für Unruhe. Besonders betroffen ist der Süden des Landes, allen voran die Region rund um Neapel.

Symbolbild: FornStudio/stock.adobe.com
Symbolbild: FornStudio/stock.adobe.com

Medienberichten zufolge wurden seit Jahresbeginn dort deutlich mehr Fälle registriert als in vergleichbaren Zeiträumen zuvor. Die Entwicklung hat die Gesundheitsbehörden alarmiert.

Verbot in Restaurants

Als Reaktion auf die steigenden Infektionszahlen haben die Behörden durchgegriffen. Gastronomiebetrieben wurde untersagt, bestimmte Lebensmittel anzubieten. Dies betrifft vor allem rohe Meeresfrüchte, die traditionell in vielen Küstenregionen sind. Restaurants, die sich nicht an die Vorgaben halten, müssen mit empfindlichen Strafen rechnen. Diese können bis zu 20.000 Euro betragen. Ziel der Maßnahme ist es, die weitere Verbreitung der Krankheit schnell einzudämmen.

Ursache vermutlich im Meer

Nach bisherigen Erkenntnissen liegt der Ursprung des Ausbruchs vermutlich in verunreinigtem Wasser. Muscheln und andere Meeresfrüchte filtern große Mengen davon und können dabei Krankheitserreger aufnehmen. Werden sie roh verzehrt, können die Viren direkt auf den Menschen übertragen werden. Die Behörden haben deshalb auch Kontrollen in Zuchtgebieten und Lieferketten verstärkt, um die genaue Quelle einzugrenzen.

Ausbreitung wird genau beobachtet

Der Schwerpunkt der Infektionen liegt derzeit in Kampanien, doch auch in anderen Teilen Italiens wurden vereinzelte Fälle gemeldet. Die Situation wird laufend überwacht, um eine weitere Ausbreitung frühzeitig zu verhindern.

Vorsicht für Reisende

Wer aktuell nach Italien reist, sollte vorsichtig sein und auf rohe Meeresfrüchte verzichten. Stattdessen wird empfohlen, nur gut durchgegarte Speisen zu konsumieren. Auch grundlegende Hygieneregeln können helfen, das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren. 


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