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BREST. Der frühere Weltklasse Linksaußen und aktuelle Trainer von HC Meshkov Brest, Eduard Koksharov, ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Er wurde am Dienstag, 31. März 2026, während eines Trainingslagers tot in seinem Hotelzimmer gefunden. Erste Hinweise deuten auf einen medizinischen Notfall hin, bestätigt ist die Ursache bisher nicht.

Eduard Koksharov ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Der frühere Weltklasse Spieler wurde in einem Hotelzimmer tot gefunden. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie BILD am 1. April 2026 berichtet, war Koksharov beim Trainingslager seines Teams nicht zum gemeinsamen Frühstück erschienen. Kurz darauf wurde der 50-Jährige in seinem Zimmer tot aufgefunden.

Der Russe prägte den internationalen Handball über viele Jahre. Als Spieler galt er als einer der stärksten Linksaußen seiner Generation und sammelte auf Klub und Nationalteam Ebene zahlreiche Titel.

Große Erfolge als Spieler

Koksharov gewann mit Russland 1997 den WM Titel und 2000 Olympia Gold. Dazu kamen unter anderem WM Silber 1999 und Olympia Bronze 2004.

Auf Vereinsebene feierte er große Erfolge mit RK Celje. Dort holte er mehrfach die slowenische Meisterschaft und gewann 2004 die Champions League. Später spielte er auch für Medwedi Tschechow und blieb mit 1110 Treffern in 226 Länderspielen eine Ausnahmefigur des russischen Handballs.

Auch als Trainer erfolgreich

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere wechselte Koksharov auf die Bank. Er arbeitete unter anderem in Krasnodar, bei Vardar, als russischer Nationaltrainer und später in Brest.

Seit März 2023 betreute er HC Meshkov Brest. Unter seiner Führung gewann der Klub nationale Titel in Belarus und 2023 auch die SEHA League.

Ursache weiter offen

Woran Koksharov starb, ist derzeit nicht offiziell bestätigt. In ersten Berichten ist von einem möglichen Schlaganfall oder Herzinfarkt die Rede.

Mit seinem Tod verliert der Handball eine prägende Persönlichkeit. Koksharov hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.


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