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Bis zu 1.000 Euro Strafe: Urlaubsort in Italien verbietet Bau von Sandburgen

Tips LogoManuel Tonezzer, 16.04.2026 07:00

ITALIEN. In einem Badeort bei Venedig sind klassische Strandspiele wie Sandburgen bauen oder Ballspielen verboten. Wer dort im Sand buddelt oder Türme baut, riskiert hohe Strafen.

An bestimmten Stränden ist das Bauen von Sandburgen verboten und kann sogar teuer werden. Symbolbild: stock.adobe.com/Nito

Im Badeort Eraclea bei Venedig gelten am Strand ungewöhnlich strenge Regeln – selbst für klassische Urlaubsbeschäftigungen. Sandburgen bauen, Ball spielen oder Löcher im Sand graben sind dort aus Sicherheitsgründen verboten.

Bei Missachtung drohen Bußgelder

 

Hintergrund ist die Sorge der Gemeinde, dass Rettungskräfte im Notfall über unebenes Gelände stolpern oder sich verletzen könnten.

Dazu können die Sandskulpturen das empfindliche Ökosystem des Strandes stören. Die Regelung soll weitere Schäden an den Sanddünen verhindern und sicherstellen, dass das Gebiet für alle Besucher in einem ursprünglichen Zustand erhalten bleibt.

Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Geldstrafen rechnen. Wie unter anderem „The Guardian“ im Jahr 2025 berichtete, können diese bis zu 250 Euro betragen. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ sind in einzelnen Fällen sogar Bußgelder von bis zu 1.000 Euro möglich.

Schaufeln und Eimer verboten

Auch in der nahegelegenen Gemeinde Cavallino, einem der beliebtesten Strandabschnitte an der Adria, werden die Regeln verschärft. Laut der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ sind dort unter anderem Schaufeln und Eimer vom Strand verbannt worden.

Zudem ist es im Bereich der ersten fünf Meter an der Uferlinie verboten, Sonnenschirme und Liegestühle aufzustellen.

Die Maßnahmen sorgen vor allem bei Familien für Unmut. Viele Eltern und Großeltern kritisieren, dass Kindern damit klassische Strandaktivitäten erschwert oder ganz genommen werden. Gerade das Bauen von Sandburgen gilt für viele als fester Bestandteil eines Strandurlaubs.


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