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TÜRKEI. Das österreichische Außenministerium warnt derzeit vor Reisen in Teilregionen der Türkei. Für diese Gebiete in dem beliebten Urlaubsort gilt aktuell die höchste Sicherheitsstufe:

Beliebte Urlaubsdestinationen an der Mittelmeer- und Ägäisküste sind von den Reisewarnungen nicht betroffen. Bild: stock.adobe.com/shandor_gor

Das österreichische Außenministerium warnt derzeit vor Reisen in bestimmte Regionen der Türkei. Auslöser der Teil-Reisewarnungen ist der Krieg im Iran.

So wird derzeit aufgrund der militärischen Spannungen in den Nachbarstaaten von Reisen in türkische Grenzregionen, die weniger als zehn Kilometer von Syrien, dem Irak oder dem Iran entfernt liegen, ausdrücklich abgeraten.

„Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Iran, Irak und Syrien in den Provinzen Agrı, Igdır, Van, Şanlıurfa, Mardin, Sırnak und Hakkâri wird abgeraten“, heißt es in den Sicherheitshinweisen, die beispielweise das Auswärtige Amt für die Türkei veröffentlicht hat.

Reisehinweise im Februar verschärft

Am 28. Februar hatte das Bundesministerium für Inneres und Äußeres (BMEIA) seine Reisehinweise für die Region verschärft. Betroffen sind neben der Türkei und dem Iran unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait und der Libanon.

Für die Türkei bedeutet dies: Die Grenzregionen zu Syrien, Irak und Iran unterliegen der höchsten Warnstufe 4. Für große Städte und Ballungszentren gilt Sicherheitsstufe 3, da das Risiko terroristischer Anschläge erhöht ist. Auslöser der Warnungen sind sicherheitspolitische Spannungen entlang der Grenzen sowie jüngste militärische Vorfälle, bei denen die NATO iranische Raketen über türkischem Gebiet abgefangen hat.

Das gilt für die Urlaubsorte

Die übrigen Teile der Türkei, insbesondere beliebte Urlaubsdestinationen an der Mittelmeer- und Ägäisküste – etwa Antalya, Dalaman, Izmir oder Bodrum – liegen mehrere hundert Kilometer von den Konfliktzonen entfernt und fallen in Sicherheitsstufe 2. Laut Außenministerium sind diese Regionen nicht direkt von den kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen, dennoch sollten Reisende dort erhöhte Wachsamkeit walten lassen.

Laufend aktualisierte Reisehinweise sind auf der BMEIA-Website abrufbar.


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