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ÖSTERREICH. Jeden Frühling tritt über Österreich der Meteorstrom der Lyriden auf und sorgt für eine Sternschnuppen-Show über dem heimischen Nachthimmel. Bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde sind zu sehen. So gelingt die optimale Beobachtung der Lyriden, die am Mittwoch ihren Höhepunkt erreichen.

Die Lyriden (auch April-Lyriden) sind ein jährlich im Frühling auftretender Meteorstrom. Foto: APA-Images / Franz Pritz

Der Meteorstrom der Lyriden zieht wieder über Österreichs Nachthimmel.

Jedes Jahr, immer im April, kommen Sternschnuppen-Fans dann auf ihre Kosten. Bis zu 20 Sternschnuppen sind pro Stunde zu sehen – ideale Bedingungen vorausgesetzt.

Ihr Maximum erreichen die Lyriden am morgigen Mittwoch, dem 22. April, sein Maximum. In der Nacht vom 22. auf den 23. April ist der Meteorstrom deshalb besonders gut zu beobachten. Anschließend nimmt die Sternschnuppenaktivität wieder ab, heuer sollen die Lyriden jedoch noch bis zum 30. April aktiv sein.

Perfekte Bedingungen

Im heurigen Jahr sind die Bedingungen für die Sichtung des Sternschnuppen-Spektakels ideal: Da sich der Mond derzeit in der zunehmenden Phase befindet, bleibt der der Himmel vergleichsweise dunkel, sodass auch schwächere Sternschnuppen gut mit bloßem Auge sichtbar sind.

Die besten Beobachtungsbedingungen sind am besten von 1 Uhr bis morgens vor dem Einsetzen der Dämmerung.

Tipps zur Sichtung:

  • Der Himmel sollte möglichst dunkel und der Horizont frei sein
  • Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen etwa 1 und 4 Uhr, also in der zweiten Nachthälfte
  • Am besten sichtbar sind die Lyriden bei guter Wetterlage und auf dem Land fern von Lichtverschmutzung
  • Auf künstliche Lichtquellen wie Smartphone oder Taschenlampe möglichst verzichten
  • Für die Beobachtung sind zudem Geduld und ausreichend Zeit einzuplanen
  • Die Augen etwa 20 Minuten an die Dunkelheit gewöhnen lassen

Was sind die Lyriden?

Die Lyriden sind ein jährlich im Frühling auftretender Meteorstrom, der bereits seit mehreren Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung bekannt ist. Der Name leitet sich vom Sternbild Leier (lateinisch Lyra) ab, das nach dem antiken Zupfinstrument benannt ist.

Die kleinen Teilchen auf der Kometenbahn treffen mit rund 50 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre. Dabei werden sie stark erhitzt und bringen die umgebende Luft zum Leuchten. So entsteht die Lichterscheinung, die als Sternschnuppe bezeichnet wird.


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