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DÜSSELDORF/DEUTSCHLAND. In Nordrhein-Westfalen sollen die Regeln für das Radfahren im Wald klarer gefasst werden. Normale E-Bikes und Pedelecs bis 25 km/h bleiben nach Angaben des Landes erlaubt, schnelle S-Pedelecs bis 45 km/h sollen im Wald aber verboten sein.

Nordrhein-Westfalen plant neue Regeln für Radfahrer im Wald. Normale E-Bikes bleiben erlaubt, S-Pedelecs sollen ausgeschlossen sein. Foto: KI-generiert

Die Landesregierung arbeitet an einer Überarbeitung des bisherigen Landesforstgesetzes. Wie Merkur am 11. Juni 2026 berichtet, sorgt der Entwurf vor allem bei Radfahrern und Mountainbikern für Diskussionen.

Geplant ist, dass Radfahren im Wald weiter auf Wegen und legal angelegten Trails möglich bleibt. Querfeldeinfahren sowie illegale Strecken, Rampen oder Renntrails sollen dagegen klar untersagt bleiben.

Schnelle S-Pedelecs betroffen

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Pedelecs und S-Pedelecs. Fahrräder mit elektrischer Unterstützung bis 25 km/h sollen weiter im Wald genutzt werden dürfen. Anders ist es bei schnellen S-Pedelecs, die bis 45 km/h unterstützen und rechtlich näher an motorisierten Fahrzeugen liegen.

Auch Motorräder, Mopeds und andere kennzeichenpflichtige Zweiräder sollen auf Waldwegen nicht erlaubt sein. Das Land begründet die geplanten Regeln mit dem Schutz von Waldboden, Tieren und anderen Erholungssuchenden.

Kritik von Mountainbikern

Kritik kommt unter anderem aus der Mountainbike-Szene. Dort wird befürchtet, dass viele schmale Strecken künftig nicht mehr legal genutzt werden können, wenn sie nicht ausdrücklich als Trail vorgesehen sind.

Das Land Nordrhein-Westfalen betont hingegen, dass der Wald kein Sperrgebiet werden soll. Eine fixe Mindestbreite für Wege sei laut Ministerium nicht vorgesehen. Die Verbändeanhörung läuft, erst danach soll der Entwurf weiter in den Landtag gehen.

 


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