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MÜNCHEN/DEUTSCHLAND. Der FC Bayern München könnte sich im kommenden Sommer offenbar mit einem Verkauf von Alphonso Davies beschäftigen. Klubs aus Saudi-Arabien sollen bereits wegen eines möglichen Transfers des kanadischen Linksverteidigers angefragt haben. Konkrete Verhandlungen gibt es aber noch nicht.

Trotz Vertrag bis 2030 ist Davies bei Bayern offenbar nicht mehr unverkäuflich. Auch ein möglicher Nachfolger wird bereits diskutiert. Foto: charnsitr/stock.adobe.com

Wie Goal am 10. Juni 2026 berichtet, sollen an der Säbener Straße bereits Gespräche über die Bedingungen eines möglichen Wechsels geführt worden sein. Davies hatte seinen Vertrag bei Bayern erst im Februar 2025 bis 2030 verlängert.

Trotz dieser langen Laufzeit gilt seine Zukunft offenbar nicht mehr als völlig sicher. Grund dafür sollen sein hohes Gehalt und wiederkehrende Verletzungsprobleme sein. Seit seinem Kreuzbandriss im Frühjahr 2025 kam Davies nicht mehr dauerhaft in Rhythmus.

Kompany soll Position neu bewerten

Auch Trainer Vincent Kompany soll seine Haltung geändert haben. Lange galt er als klarer Befürworter von Davies und sah keinen dringenden Bedarf auf der linken Abwehrseite. Nun soll ein neuer Linksverteidiger beim deutschen Rekordmeister aber auf der Liste stehen.

Ein Verkauf wäre für Bayern vor allem bei einem hohen Angebot interessant. Saudische Klubs könnten finanziell rasch Bewegung in die Gespräche bringen. Offen bleibt aber, ob Davies mit 25 Jahren überhaupt einen Wechsel nach Saudi-Arabien anstreben würde.

Brown gilt als mögliche Lösung

Als möglicher Nachfolger wird Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt genannt. Der 22-Jährige soll bei Bayern hoch im Kurs stehen. Zwischen dem Spieler und dem Klub soll es bereits eine grundsätzliche Einigung geben.

Frankfurt fordert demnach rund 60 Millionen Euro. Bayern würde die Ablöse offenbar drücken wollen. Brown selbst soll einen Wechsel nach München gegenüber anderen Optionen bevorzugen.


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