Jäger stürzt bei Fusch über 100 Meter in Bachbett und stirbt
SALZBURG. Ein über 80-jähriger Jäger aus Tirol ist am Dienstag bei einem Jagdausflug tödlich verunglückt. Der Mann stürzte in der Nähe der Foißlhütte mehr als 100 Meter über steiles Gelände ab und kam in einem Bachbett zum Liegen.

Die Ortsstelle Fusch im Pinzgau wurde am Dienstag um 15.34 Uhr alarmiert. Wie die Bergrettung Salzburg berichtet, lautete die Einsatzmeldung, dass eine Person in der Nähe der Foißlhütte abgestürzt sei und in einem Bachbett liege.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen über 80-jährigen Jäger aus Tirol handelte. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Mann in dem steilen Gelände zwischen 100 und 200 Meter abgestürzt sein. Für den Verunglückten kam jede Hilfe zu spät.
Bergung mit Polizeihubschrauber
Der tödlich Verunglückte wurde vom Team des Polizeihubschraubers Libelle geborgen. Mithilfe eines Taus wurde der Mann aus dem schwer zugänglichen Gelände ausgeflogen.
Die Bergretter aus Fusch hielten sich während des Einsatzes in Bereitschaft. Sie wären für eine terrestrische Bergung eingesetzt worden, falls eine Taubergung mit dem Hubschrauber nicht möglich gewesen wäre.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Die Alpinpolizei führte vor Ort die notwendigen Erhebungen durch. Warum der Jäger zu Sturz kam, ist derzeit nicht bekannt.
Der Unfall ereignete sich im Bereich der Foißlhütte im Gemeindegebiet von Fusch an der Großglocknerstraße. Weitere Details zum Hergang wurden vorerst nicht bekannt.


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