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KITZBÜHEL. Das Generali Open Kitzbühel wird von 18. bis 25. Juli 2026 mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld ausgetragen. Angeführt wird das ATP-250-Turnier von French-Open-Finalist Flavio Cobolli und Titelverteidiger Alexander Bublik.

Alexander Bublik möchte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen; Foto: gerd2709
Alexander Bublik möchte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen; Foto: gerd2709

Wie die Organisatoren der Generali Open Kitzbühel am Mittwoch mitteilten, war laut Nennliste die Ranglistenposition des letzten direkt angenommenen Spielers seit dem Turnier-Neustart 2011 noch nie so hoch. Der Tscheche Vit Kopriva würde, so kein Spieler absagt, als aktuelle Nummer 68 der Welt als Letzter den direkten Sprung ins Hauptfeld schaffen.

Damit ist die Veranstaltung in diesem Sommer nach Angaben der Organisatoren das am stärksten besetzte Sandplatzturnier. Der günstigere Termin habe zu einem besonders großen Interesse der Profis geführt.

French-Open-Finalist topgesetzt

Die Nummer eins des Feldes ist Flavio Cobolli (ATP 10). Der Weltranglistenzehnte und Finalist der French Open 2026 schlägt erstmals in Kitzbühel auf. Alexander Bublik (ATP 11) will als Nummer zwei seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Dahinter folgt der Monegasse Valentin Vacherot als Nummer 20 der Welt. Auch Vacherot feiert seine Premiere in der Gamsstadt. Der Sieger des Masters 1000 Events in Shanghai im Vorjahr könnte im Turnierverlauf auf seinen Cousin Arthur Rinderknech (ATP 28 und Nr. 4 der Nennliste) treffen, der bei vier bisherigen Starts in Kitzbühel zweimal das Halbfinale erreichte.

Fünf Turniersieger der laufenden Saison

Mit Flavio Cobolli, Alexander Bublik, Tomás Martín Etcheverry, Ignacio Buse und Mariano Navone treten fünf Spieler an, die 2026 bereits einen Titel auf der ATP-Tour gewonnen haben. Sie triumphierten in Acapulco, Hongkong, Rio de Janeiro, Hamburg und Bukarest.

Zu den Aufsteigern zählt Ignacio Buse. Der 22-jährige Peruaner spielte bereits mit einer Wildcard in Kitzbühel und kehrt nach seinem Turniersieg in Hamburg nun als gesetzter Profi zurück.

Vier frühere Sieger kehren zurück

Mit Titelverteidiger Bublik, Matteo Berrettini, Miomir Kecmanović und Sebastian Báez stehen vier ehemalige Kitzbühel-Champions im Hauptfeld. Berrettini gewann das Turnier zuletzt 2024.

Auch die Deutschen Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann sind direkt qualifiziert. Jan-Lennard Struff steht noch auf der Warteliste und plant andernfalls einen Start in der Qualifikation.

Wildcards für österreichische Spieler

Sebastian Ofner benötigt derzeit eine Wildcard für das Hauptfeld. Ein weiterer Startplatz ist für den Vorarlberger Joel Schwärzler vorgesehen, mit dem die Veranstalter bereits im Vorjahr eine längerfristige Vereinbarung getroffen hatten.

Parallel zum starken Teilnehmerfeld entwickelt sich auch der Ticketverkauf positiv. Bereits vor der Bekanntgabe der Spieler lag der Vorverkauf laut Veranstalter deutlich über dem Niveau des Vorjahres.

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