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Wimbledon 2026: Das gesamte Teilnehmerfeld des Rassenklassikers im Überblick

Tips LogoManuel Tonezzer, 24.06.2026 12:15

LONDON. Wimbledon 2026 steht vor der Tür und das Teilnehmerfeld verspricht erneut Tennis auf höchstem Niveau. Angeführt wird das Feld von Titelverteidiger Jannik Sinner, zu seinen größten Herausforderern zählen Novak Djokovic, Alexander Zverev und Taylor Fritz. Aus österreichischer Sicht ruhen die Hoffnungen auf Sebastian Ofner, der als einziger Österreicher im Hauptfeld steht.

Jannik Sinner geht in Wimbledon als Titelverteidiger an den Start. Foto: APA-Images / AFP / KIRILL KUDRYAVTSEV

Mit Wimbledon steht der Höhepunkt der Rasensaison 2026 bevor.

 Nach den Vorbereitungsturnieren in Stuttgart, Halle, Queen's und Eastbourne richtet sich der Blick nun nach London, wo vom 29. Juni bis 12. Juli die 139. Ausgabe der Wimbledon Championships ausgetragen wird. Die Qualifikation findet bereits vom 22. bis 25. Juni statt, die Auslosung des Hauptfeldes erfolgt danach.

Sinner klarer Favorit auf den Titel

Als Titelverteidiger und Weltranglistenerster reist Jannik Sinner in diesem Jahr als klarer Favorit nach Wimbledon. Der Italiener hat sich längst auch auf Rasen als einer der stärksten Spieler der Tour etabliert und profitiert zusätzlich vom Ausfall seines größten Rivalen. Carlos Alcaraz, der in den vergangenen Jahren zu den dominierenden Spielern auf dem Londoner Grün zählte, muss das Turnier aufgrund einer Verletzung am rechten Handgelenk auslassen.

Damit führt an Sinner auf dem Papier kein Weg vorbei. Der Südtiroler gewann den Titel im Vorjahr und geht als Nummer eins der Setzliste in das dritte Grand-Slam-Turnier der Saison.

Djokovic, Fritz und Shelton lauern

Wer Sinner am ehesten gefährlich werden kann, ist dagegen schwer einzuschätzen. Novak Djokovic zählt trotz seiner mittlerweile 39 Jahre weiterhin zum engsten Favoritenkreis. Der Serbe gewann Wimbledon bereits sieben Mal und weiß wie kaum ein anderer Spieler, wie man auf dem Centre Court große Matches gewinnt.

Auch Taylor Fritz darf man auf Rasen nie unterschätzen. Der US-Amerikaner gehört seit Jahren zu den stärksten Spielern auf schnellen Belägen und hat in Wimbledon bereits mehrfach sein Potenzial angedeutet. Gleiches gilt für Landsmann Ben Shelton, dessen druckvoller Aufschlag und aggressiver Spielstil auf dem Londoner Rasen besonders gut zur Geltung kommen.

Zverev mit schwieriger Wimbledon-Bilanz

Alexander Zverev reist als Nummer zwei der Setzliste und amtierender French-Open-Sieger nach London und zählt damit automatisch zum erweiterten Favoritenkreis. Die Bilanz des Deutschen in Wimbledon fällt allerdings deutlich bescheidener aus als bei den anderen Grand-Slam-Turnieren.

In seiner Karriere erreichte Zverev beim Rasenklassiker noch nie das Viertelfinale. Ob ihm ausgerechnet in diesem Jahr der große Durchbruch auf dem traditionsreichen Belag gelingt, bleibt abzuwarten.

Ofner steht im Hauptfeld

Als einziger Österreicher steht Sebastian Ofner im Hauptbewerb des Turniers. Vor wenigen Tagen war der Steirer noch auf Sand aktiv, erreichte beim Challenger-Bewerb von Parma das Finale. Bei den French Open schied er in der ersten Runde gegen den Italiener Luciano Darderi aus.

Mit Jurij Rodionov ist zudem noch ein ÖTV-Akteur in der Wimbledon-Qualifikation vertreten. Lukas Neumayer und Joel Schwärzler sind bereits ausgeschieden. Um in den Hauptbewerb einzuziehen, benötigt Rodionov drei Siege.

Diese Spieler fehlen

Der prominenteste Ausfall ist Carlos Alcaraz. Der Spanier muss aufgrund einer Verletzung am rechten Handgelenk passen und kann seinen Titel nicht verteidigen. Ebenfalls nicht in Wimbledon dabei sind Lorenzo Musetti, Holger Rune und Tomas Machac.

Darüber hinaus fehlen auch Sebastian Korda, Reilly Opelka, Arthur Cazaux, Valentin Vacherot und Eliot Spizzirri.

Wildcards gingen an Dimitrov, Wawrinka & Co.

Wie jedes Jahr haben die Organisatoren mehrere Wildcards für das Hauptfeld vergeben. Die prominentesten Einladungen erhielten Grigor Dimitrov und Stan Wawrinka. 

Darüber hinaus erhielten mit Jacob Fearnley, Arthur Fery, Felix Gill, Jack Pennington Jones, Toby Samuel und Harry Wendeleken traditionsgemäß mehrere britische Spieler eine Wildcard. Die Veranstalter setzen damit traditionell auf heimische Talente und geben ihnen die Möglichkeit, sich auf der größten Tennisbühne der Welt zu präsentieren. Dafür gingen unter anderem Nick Kyrgios oder Gael Monfils leer aus.

Das gesamte Teilnehmerfeld im Überblick:

  1. Jannik Sinner

  2. Alexander Zverev

  3. Novak Djokovic

  4. Félix Auger-Aliassime

  5. Ben Shelton

  6. Daniil Medvedev

  7. Taylor Fritz

  8. Alex de Minaur

  9. Alexander Bublik

  10. Flavio Cobolli

  11. Andrey Rublev

  12. Jiří Lehečka

  13. Karen Khachanov

  14. Luciano Darderi

  15. Casper Ruud

  16. Arthur Fils

  17. Learner Tien

  18. Frances Tiafoe

  19. Cameron Norrie

  20. Alejandro Davidovich Fokina

  21. Arthur Rinderknech

  22. Tomás Martín Etcheverry

  23. Tommy Paul

  24. Francisco Cerúndolo

  25. Jakub Menšík

  26. Rafael Jódar

  27. João Fonseca

  28. Tallon Griekspoor

  29. Corentin Moutet

  30. Brandon Nakashima

  31. Ugo Humbert

  32. Alejandro Tabilo

  33. Alexander Blockx

  34. Denis Shapovalov

  35. Zizou Bergs

  36. Jaume Munar

  37. Alex Michelsen

  38. Mariano Navone

  39. Adrian Mannarino

  40. Marin Čilić

  41. Miomir Kecmanović

  42. Gabriel Diallo

  43. Ethan Quinn

  44. Nuno Borges

  45. Térence Atmane

  46. Fábián Marozsán

  47. Botic van de Zandschulp

  48. Juan Manuel Cerúndolo

  49. Yannick Hanfmann

  50. Hamad Medjedović

  51. Ignacio Buse

  52. Thiago Agustín Tirante

  53. Márton Fucsovics

  54. Jenson Brooksby

  55. Alexei Popyrin

  56. Sebastián Báez

  57. Vít Kopřiva

  58. Raphaël Collignon

  59. Daniel Altmaier

  60. Román Andrés Burruchaga

  61. Martin Landaluce

  62. Camilo Ugo Carabelli

  63. Lorenzo Sonego

  64. Adolfo Daniel Vallejo

  65. Dino Prižmić

  66. Mattia Bellucci

  67. Valentin Royer

  68. Jack Draper

  69. Reilly Opelka

  70. Kamil Majchrzak

  71. Hubert Hurkacz

  72. Jan-Lennard Struff

  73. Giovanni Mpetshi Perricard

  74. Marco Trungelliti

  75. Stefanos Tsitsipas

  76. James Duckworth

  77. Marcos Giron

  78. Thanasi Kokkinakis (PR)

  79. Zachary Svajda

  80. Daniel Mérida

  81. Damir Džumhur

  82. Quentin Halys

  83. Aleksandr Shevchenko

  84. Pablo Carreño Busta

  85. Sebastian Ofner

  86. Eliot Spizzirri

  87. Yibing Wu

  88. Aleksandar Kovačević

  89. Patrick Kypson

  90. Matteo Arnaldi

  91. Emilio Nava

  92. Benjamin Bonzi

  93. Roberto Bautista Agut

  94. Aleksandar Vukic

  95. Adam Walton

  96. Rinky Hijikata

  97. Luca Van Assche

  98. Jan Choinski

  99. Sho Shimabukuro

  100. Alex Molčan

  101. Matteo Berrettini

  102. Alexandre Müller

  103. Jesper de Jong

  104. Titouan Droguet

  105. Stan Wawrinka (WC)

  106. Jacob Fearnley (WC)

  107. Jack Pinnington Jones (WC)

  108. Arthur Fery (WC)

  109. Toby Samuel (WC)

  110. Grigor Dimitrov (WC)

  111. Harry Wendelken (WC)

  112. Felix Gill (WC)

Die restlichen Plätze ergeben sich aus den Siegern der Qualifikation.


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