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Wer fehlt bei Wimbledon 2026? Die Absagen-Liste ist lang – und zwei fehlen besonders

Tips LogoManuel Tonezzer, 25.06.2026 06:30

LONDON. Mit dem prestigeträchtigen Turnier von Wimbledon steht der dritte Grand-Slam-Bewerb des Jahres an. Beim Traditionsturnier fehlen mehrere namhafte Athleten – unter anderem Vorjahresfinalist Carlos Alcaraz. Auch ein absoluter Publikumsliebling ist beim Rassenklassiker nicht dabei.

Vorjahresfinalist Carlos Alcaraz musste seinen Start in Wimbledon verletzungsbedingt absagen. Foto: APA-Images / AFP / KIRILL KUDRYAVTSEV

Die Qualifikation für Wimbledon 2026 ist bereits in vollem Gange, ehe am 29. Juni die ersten Partien im Hauptfeld des Rasenklassikers beginnen.

Mit Jannik Sinner, Novak Djokovic, Alexander Zverev und Taylor Fritz ist das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt. Dennoch müssen die Fans in diesem Jahr auf einige bekannte Namen verzichten. Das gesamte Teilnehmerfeld von Wimbledon 2026 im Überblick>>>

Alcaraz-Ausfall verändert die Ausgangslage

Der mit Abstand prominenteste Ausfall ist Carlos Alcaraz. Der Spanier verletzte sich am rechten Handgelenk und musste schon die diesjährigen French Open auslassen. Durch die Absage des Vorjahresfinalisten verschiebt sich die Favoritenrolle deutlich in Richtung Jannik Sinner.

Der Weltranglistenerste geht nun als klarer Topfavorit in das dritte Major-Turnier der Saison.

Weitere bekannte Namen fehlen

Neben Alcaraz fehlt mit Lorenzo Musetti ein weiterer Spieler aus der erweiterten Weltspitze. Der Italiener laboriert an einer Oberschenkelverletzung und musste seinen Start ebenfalls absagen. Auch Holger Rune wird nach einer Achillessehnenverletzung nicht rechtzeitig fit.

Nicht dabei sind zudem Tomas Machac, Valentin Vacherot, Arthur Cazaux und Eliot Spizzirri.. Auch Sebastian Korda und Reilly Opelka stehen nicht im Hauptfeld. Besonders Korda hätte auf Rasen durchaus zum Kreis der gefährlichen Außenseiter gezählt.

Monfils geht bei Wildcards leer aus

Für Diskussionen sorgte auch die Vergabe der Wildcards. Während die Organisatoren unter anderem Stan Wawrinka und Grigor Dimitrov direkt ins Hauptfeld einluden, ging Gaël Monfils leer aus. Der Franzose erhielt keine Wildcard und wird daher nicht in Wimbledon aufschlagen. 

Das sorgt in der Tenniswelt durchaus für Kritik. Schließlich hatte der 39-Jährige sein Karriereende nach dieser Saison angekündigt. Viele Fans hatten daher auf einen letzten Wimbledon-Auftritt des Publikumslieblings gehofft.

Kritik an Wildcard-Vergabe

Zwar gehörte Monfils auf dem Londoner Rasen nie zu den ganz großen Titelkandidaten und erreichte in Wimbledon nie ein Halbfinale, dennoch zählt er seit Jahren zu den beliebtesten Spielern der Tour. Mit seiner spektakulären Spielweise und seinem Unterhaltungswert auf dem Platz sorgte der Franzose immer wieder für volle Tribünen und unvergessliche Momente. Umso größer ist nun die Enttäuschung über sein Fehlen beim traditionsreichsten Tennisturnier der Welt.

Kyrgios fehlt ebenfalls

Auch Nick Kyrgios, Wimbledon-Finalist von 2022, wurde keine Wildcard für das Einzel gewährt. Der Australier, der küzlich sein Comeback feierte, geht dadurch lediglich im Doppelbewerb an den Start.

Die Turnierleitung entschied sich stattdessen für eine Mischung aus etablierten Namen und britischen Nachwuchsspielern. Neben Wawrinka und Dimitrov erhielten auch Jacob Fearnley, Arthur Fery, Felix Gill, Jack Pinnington Jones, Toby Samuel und Harry Wendelken einen Startplatz. 

Österreichische Hoffnungen in der Qualifikation gescheitert

Aus österreichischer Sicht verlief die Qualifikation bisher enttäuschend. Lukas Neumayer und Joel Schwärzler verpassten den Sprung ins Hauptfeld und schieden bereits in der Qualifikation aus. Lediglich Jurij Rodionov ist in dieser noch vertreten.

Damit bleibt Sebastian Ofner der einzige Österreicher im Herren-Einzel. Der Steirer profitierte von seinem Ranking und steht direkt im Hauptbewerb des traditionsreichsten Tennisturniers der Welt.


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