Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Prinz Harry soll Journalistin weiße Pille als Loyalitätstest auf die Zunge gelegt haben

Tips LogoNiklas Killinger, 09.07.2026 10:31

LONDON/VEREINIGTES KÖNIGREICH. Eine angebliche Szene mit einer weißen Pille rückt Prinz Harry nach seiner Niederlage vor dem High Court erneut in den Fokus. Journalistin Charlotte Griffiths schildert, Harry habe ihr bei einem privaten Wochenende 2011 eine kleine weiße Tablette auf die Zunge gelegt. Der Vorfall wird nun im Zusammenhang mit früheren Kontakten zwischen beiden diskutiert.

Nach seiner Niederlage vor dem High Court sorgt ein angeblicher Vorfall mit einer weißen Pille erneut für Aufsehen rund um Prinz Harry. Foto: KLIEN/stock.adobe.com, KI-generiert

Der Vorfall soll sich bei einem gemeinsamen Abendessen auf einem Landsitz abgespielt haben. Griffiths gab an, sie habe die Pille später unauffällig entfernt und halte es für wahrscheinlich, dass es sich nicht um etwas Gefährliches gehandelt habe.

Wie Sky News Australia am 9. Juli 2026 berichtet, meldete sich Griffiths nach Harrys jurischer Niederlage gegen Associated Newspapers öffentlich zu Wort. Sie wirft dem Duke of Sussex vor, ihre frühere Bekanntschaft im Verfahren zu stark heruntergespielt zu haben.

Bekanntschaft wurde vor Gericht Thema

Harry hatte im Verfahren erklärt, er habe Griffiths im Jahr 2011 nur einmal getroffen und den Kontakt beendet, nachdem er erfahren habe, dass sie Journalistin sei. Griffiths stellt diese Darstellung infrage. Nach ihrer Schilderung gab es über mehrere Wochen Nachrichtenkontakt.

Dabei soll Harry unter einem Pseudonym auf Facebook geschrieben haben. Auch weitere private Begegnungen aus der Zeit wurden im Verfahren angesprochen und später öffentlich diskutiert.

Gericht weist Vorwürfe zurück

Der Rechtsstreit richtete sich gegen Associated Newspapers, den Verlag hinter der „Daily Mail“ und der „Mail on Sunday“. Harry und weitere Kläger warfen dem Verlag vor, private Informationen mit unzulässigen Methoden beschafft zu haben.

Der High Court wies die Ansprüche ab. Nach Einschätzung des Gerichts konnten die Kläger ihre zentralen Vorwürfe nicht ausreichend belegen. Für Harry ist das Urteil ein weiterer Rückschlag in seinem jahrelangen Konflikt mit britischen Boulevardmedien.

Journalistin sieht sich selbst belastet

Griffiths erklärte, die Offenlegung früherer Nachrichten habe sie unfreiwillig in die Öffentlichkeit gezogen. Sie wies zudem die Andeutung zurück, es habe sich um eine romantische Beziehung gehandelt.

Mit der Geschichte um die weiße Pille steht nun weniger der juristische Kern des Falls im Vordergrund, sondern Harrys früheres Verhalten im privaten Umfeld. Die Darstellung bleibt eine Behauptung der Journalistin, eine öffentliche Bestätigung durch Harry liegt dazu bislang nicht vor.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden