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FORT COLLINS/VEREINIGTE STAATEN. Apple steckt mehr als 30 Milliarden US-Dollar in die Chipfertigung in den USA. Gemeinsam mit Broadcom sollen in Fort Collins im Bundesstaat Colorado rund 15 Milliarden Chips produziert und mehrere hundert Jobs geschaffen werden.

Apple investiert mehr als 30 Milliarden Dollar in US-Chips. In Fort Collins sollen mit Broadcom 15 Milliarden Chips entstehen. Foto: slvn_an - stock.adobe.com

Wie Fox Business am 8. Juli 2026 berichtet, soll Broadcom dafür seinen Standort in Fort Collins ausbauen. Die neuen Komponenten werden für Leistung und Konnektivität künftiger Apple-Produkte benötigt.

Apple-Chef Tim Cook verweist auf die langjährige Zusammenarbeit mit Broadcom. Beide Unternehmen setzen damit stärker auf Produktion und Zulieferer in den USA.

Broadcom baut Standort aus

Broadcom will seine Fertigungskapazitäten in Fort Collins erweitern. Konzernchef Hock Tan sieht darin einen weiteren Schritt, um die gemeinsame Entwicklung mit Apple in den USA abzusichern.

Die Ankündigung ist Teil eines größeren Investitionsplans. Apple will laut Bericht über vier Jahre insgesamt 600 Milliarden US-Dollar in den USA investieren.

Bei den Chips handelt es sich nicht um Hauptprozessoren wie Apples A- oder M-Chips, sondern vor allem um Funkbauteile. Dazu zählen Hochfrequenz-Komponenten wie sogenannte FBAR-Filter, die in Geräten wie iPhones, iPads oder Macs die Mobilfunk-, WLAN- und Bluetooth-Signale sauber trennen. Sie helfen dabei, Verbindungen stabil zu halten, Daten zuverlässig zu übertragen und den Energieverbrauch der Geräte zu senken.

Auch KI-Server entstehen in den USA

Zum Paket gehört auch die Fertigung von KI-Servern in Houston. Dort arbeitet Apple laut Bericht mit lokalen Auftragnehmern zusammen und kooperiert mit dem Houston City College bei der Suche nach Arbeitskräften.

Die US-Regierung wertet die Entscheidung als Stärkung der heimischen Chip-Lieferkette. Apple rückt damit die Produktion wichtiger Technologiekomponenten stärker in den Fokus seiner US-Strategie.


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