Ladies Open Amstetten: Grabher lässt Perelygina beim Auftakt keine Chance
AMSTETTEN. Julia Grabher ist mit einem klaren Sieg in die LADIES OPEN Amstetten gestartet. Die topgesetzte Vorarlbergerin gewann das österreichische Erstrundenduell gegen Wildcard-Spielerin Ekaterina Perelygina äußerst klar in zwei Sätzen. Arabella Koller schied nach gutem Start gegen die Nummer zwei des Turniers aus.

Julia Grabher zog am Dienstag bei den Ladies Open Amstetten powered by Sportland Niederösterreich ins Achtelfinale ein. Sie ist die letze verbliebene Österreicherin im Einzelbewerb.
Grabher überlässt Staatsmeisterin nur ein Game
Julia Grabher (WTA 107) und Ekaterina Perelygina (WTA 518) waren bereits in der Vorwoche beim WTA-Turnier in Kitzbühel im Achtelfinale aufeinandergetroffen. Dort hatte Grabher einen Rückstand im ersten Satz aufgeholt und die Partie mit 7:5, 6:3 für sich entschieden.
In Amstetten machte Grabher diesmal aber kurzen Prozess mit der frischgebackenen Staatsmeisterin. Mit einer druckvollen Vorhand und viel Topspin bestimmte Grabher die Ballwechsel im Österreicherinnen-Duell. Die Vorarlbergerin drängte ihre Gegnerin weit hinter die Grundlinie und machte es Perelygina schwer aus der Defensive zu kommen. Nach etwas mehr als einer Stunde ging Grabher als 6:1, 6:0-Siegerin vom Platz. Sie trifft in der zweiten Runde nun auf Iva Primorac (WTA 454) aus Kroatien.
Arabella Koller kann aus gutem Start kein Kapital schlagen
Arabella Koller (WTA 1312) startete stark in das Duell mit der Nummer 171 der Weltrangliste Teodora Kostovic. Gleich im ersten Game gelang ihr ein Break, kurz darauf führte die Österreicherin mit 2:0. Es entwickelte sich anschließend eine ausgeglichene Partie mit langen Ballwechseln und Chancen auf beiden Seiten. Kostović fand jedoch zunehmend ihren Rhythmus, schaffte das Rebreak und entschied den ersten Satz mit 6:4 für sich. Der zweite Durchgang verlief dann sehr einseitig zugunsten der Nummer zwei des Turniers. Die 19-Jährige Serbin siegte schließlich mit 6:4, 6:0.
Für Koller war der Auftritt dennoch ein wichtiger Schritt nach einer fast neunmonatigen Verletzungspause. Erst in dieser Saison kehrte sie auf die Tour zurück und erreichte kurz darauf das Finale der österreichischen Staatsmeisterschaften.


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