So hält man die Wohnung auch ohne Klimaanlage kühl
ÖSTERREICH. Heiße Tage können Wohnungen, besonders unter dem Dach oder auf der Südseite, stark aufheizen. Wer Fenster und Sonnenschutz richtig nutzt, kann die Raumtemperatur auch ohne Klimaanlage spürbar besser im Griff behalten.

Die wichtigste Maßnahme beginnt bereits am Morgen: Fenster sollten geschlossen und Räume verschattet werden, bevor die Sonne direkt hineinscheint. Wie n-tv am 30. Juli 2026 berichtete, ist Lüften vor allem in den kühleren Abend und Nachtstunden sinnvoll.
Für frische Luft kann dann möglichst lange und bei Bedarf mit Durchzug gelüftet werden. Ventilatoren senken zwar nicht die tatsächliche Raumtemperatur, bewegte Luft wird aber meist als angenehmer empfunden.
Sonnenschutz außen wirkt stärker
Rollläden, Markisen oder Raffstores auf der Außenseite halten Sonnenstrahlen ab, bevor sie das Fensterglas und den Raum erwärmen. Innenliegende Rollos und Vorhänge helfen ebenfalls, erreichen aber meist eine geringere Wirkung.
Mieter sollten bei außen montierten Lösungen vorab die Zustimmung des Vermieters einholen. Auch Sonnenschutzfolien sind nicht immer unproblematisch: Sie können Räume verdunkeln und bei manchen Fenstern durch starke Temperaturunterschiede das Glas belasten.
Feuchte Luft und Geräte vermeiden
Nasse Tücher oder aufgehängte Wäsche sollen Räume oft abkühlen, erhöhen aber zugleich die Luftfeuchtigkeit. Bleibt die Feuchtigkeit im Zimmer, kann das Raumklima unangenehm werden und bei fehlendem Lüften Schimmel begünstigen.
Pflanzen vor Fenstern oder am Balkon spenden Schatten und können die Umgebung leicht abkühlen. Zusätzliche Wärmequellen wie Lampen, Computer oder Fernseher sollten bei großer Hitze nur laufen, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Helle, reflektierende Rollos oder Jalousien können Sonnenstrahlen zudem besser zurückwerfen als dunkle Materialien.


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