Flitterwochen enden in Tragödie: Brautpaar stirbt bei Hubschrauberabsturz
GRIECHENLAND. Aus den Flitterwochen wurde eine Tragödie. Ein frisch verheiratetes Paar stirbt bei einem Hubschrauberabsturz auf Sifnos.

Für Alexander Cromie (31) und Marie Ebert (30) sollte Griechenland zum Schauplatz ihrer Flitterwochen werden. Das frisch verheiratete Paar war am Montag mit einem privat gecharterten Hubschrauber auf dem Weg auf die Kykladeninsel Sifnos. Doch kurz vor dem Ziel kam es zur Tragödie.
Nur wenige Meter vor der Landung
Der Hubschrauber vom Typ Bell 206 befand sich bereits im Landeanflug auf den Heliport nahe der Ortschaft Exambela, als er plötzlich außer Kontrolle geriet. Aufnahmen zeigen, wie sich die Maschine drehte, an Höhe verlor und schließlich zu Boden stürzte. Beim Aufprall ging der Hubschrauber in Flammen auf. Der Absturz ereignete sich nur wenige Minuten vor der für 18.15 Uhr vorgesehenen Landung.
Für die beiden Passagiere und den griechischen Piloten Giorgos Raikos kam jede Hilfe zu spät. Der erfahrene Pilot war früher beim Militär tätig. Einsatzkräfte löschten den Brand und bargen die drei Todesopfer aus dem Wrack. Besonders dramatisch: Die Maschine stürzte in unmittelbarer Nähe von Häusern ab. Nach Angaben eines Anwohners lagen sowohl Gebäude als auch der vorgesehene Landeplatz nur rund 50 Meter von der Absturzstelle entfernt.
Augenzeugen hörten „seltsames Geräusch“
Was den Hubschrauber zum Absturz brachte, ist noch nicht endgültig geklärt. Mehrere Anwohner berichteten jedoch von einem ungewöhnlichen Geräusch unmittelbar vor dem Unglück. Die Ermittler prüfen deshalb insbesondere einen möglichen technischen Defekt beziehungsweise ein Problem mit dem Motor. Auch Videoaufnahmen der letzten Sekunden des Fluges werden ausgewertet.
Die Tragödie sorgt auch in Großbritannien für Bestürzung. Cromie arbeitete als Vice President beim Finanzunternehmen Blackstone, seine Frau Ebert beim Beratungsunternehmen Bain & Company. Beide Unternehmen äußerten sich tief betroffen über den Tod des jungen Ehepaares.
Nach dem Unglück sollen Griechenlands Luftfahrtbehörden laut Medienberichten sämtliche Hubschrauber des Typs Bell 206 bis auf Weiteres für Kontrollen zurückgerufen haben. Die Untersuchungen zur genauen Absturzursache laufen.








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