Ex-Skisprung-Star Severin Freund: Erfolgreiche Karriere trotz Epilepsie
MÜNCHEN/DEUTSCHLAND. Der ehemalige Skispringer Severin Freund hat seine fokale Epilepsie erst nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn öffentlich gemacht. Der 38-Jährige gewann trotz der Erkrankung unter anderem Olympia Gold und den Gesamtweltcup.

Wie Bild am 20. August 2026 berichtet, blieb Freund während seiner Karriere von sichtbaren Anfällen bei Wettkämpfen verschont. Gerade beim Skispringen könnten neurologische Ausfälle jedoch besonders riskant sein.
Freund ordnet seine Erfahrung auch mit Blick auf Fußballer Jamal Musiala ein. Dieser war zuletzt in zwei Spielen zusammengebrochen und hatte anschließend über eine neurologische Erkrankung informiert.
Medikamente müssen individuell passen
Bei Epilepsie könne die Suche nach einer wirksamen Behandlung Zeit brauchen. Entscheidend sei, ein Medikament zu finden, das die Anfälle zuverlässig kontrolliert und gleichzeitig die sportliche Leistungsfähigkeit möglichst wenig beeinträchtigt.
Freund sieht für Musiala dennoch gute Chancen auf eine Fortsetzung seiner Karriere. Seine eigene Laufbahn zeigt, dass eine neurologische Erkrankung sportliche Spitzenleistungen nicht grundsätzlich ausschließt.








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