Unwetter-Warnung in Italien: Überflutungen und Erdrutsche drohen
ITALIEN. Nach der großen Hitze droht in Teilen Italiens ein heftiger Wetterumschwung. Für Donnerstag, 20. August 2026, wurden mehrere offizielle Unwetterwarnungen ausgegeben.

Vor allem im Norden werden kräftige Gewitter, Starkregen, starke Windböen und örtlich auch Hagel erwartet.
Unwetter ziehen über Norditalien
Eine Wetterfront erreicht im Laufe des Donnerstags den Norden Italiens. Erste kräftige Schauer und Gewitter werden in Piemont und der Lombardei erwartet. Im Tagesverlauf breitet sich das unbeständige Wetter auf weitere Regionen aus.
Betroffen sind unter anderem Ligurien, Trentino-Südtirol, Venetien, Friaul-Julisch Venetien und die Emilia-Romagna. Auch Teile der Toskana können von Gewittern erfasst werden.
Warnstufe Orange ausgerufen
Besonders aufmerksam wird die Entwicklung in der Lombardei verfolgt. Dort gilt in mehreren Gebieten die orange Warnstufe. Neben heftigen Gewittern besteht durch die erwarteten Regenmengen örtlich auch die Gefahr von Überflutungen und Erdrutschen.
In Mailand wurden als Vorsichtsmaßnahme unter anderem Parks, Grünanlagen, Freibäder und Friedhöfe vorübergehend geschlossen.
Gelbe Warnung in acht Regionen
Zusätzlich gilt in insgesamt acht italienischen Regionen zumindest teilweise die gelbe Warnstufe. Die Warnungen betreffen Piemont, Lombardei, Ligurien, Trentino-Südtirol, Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Emilia-Romagna und die Toskana.
Bei den Gewittern können innerhalb kurzer Zeit große Regenmengen fallen. Zudem sind starke Windböen, zahlreiche Blitze und örtliche Hagelschauer möglich.
Süden bleibt weiterhin heiß
Während im Norden Unwetter drohen, bleibt es im Süden Italiens weiterhin sommerlich heiß. Dort können die Temperaturen örtlich noch bis rund 38 Grad erreichen. Auch am Freitag bleibt das Wetter im Norden teilweise unbeständig, ehe sich die Lage Richtung Wochenende voraussichtlich wieder beruhigt.








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