Tirol Kliniken gewinnen VCÖ-Mobilitätspreis mit Jobticket und Radangebot
TIROL. Die Tirol Kliniken haben den VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Mobilitätsmanagement für rund 9.000 Beschäftigte an vier Standorten. Weitere Auszeichnungen gingen an den Bahnhof Fritzens-Wattens und den neu gestalteten Bozner Platz in Innsbruck.

Der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 wurde am Mittwoch, 2. September, im Innsbrucker Landhaus verliehen. Die Fachjury wählte das Mobilitätsmanagement der Tirol Kliniken zum Sieger. Der Wettbewerb stand heuer unter dem Motto „nachhaltig.effizient.innovativ“.
Die Tirol Kliniken setzen für ihre Beschäftigten in Innsbruck, Hall, Hochzirl und Natters auf mehrere Maßnahmen für umweltfreundlichere Arbeitswege. Rund 5.700 Mitarbeiter nutzen bereits das angebotene Jobticket, fast 1.800 Beschäftigte greifen auf das Stadtrad Innsbruck zurück.
Mehr Angebote für Rad und E-Mobilität
Zusätzlich können Beschäftigte ein steuerbegünstigtes Jobrad leasen. An den Klinikstandorten wurden weitere Radabstellanlagen geschaffen, gemeinsam mit der Stadt Innsbruck wurde zudem die Radverbindung zum Landeskrankenhaus Innsbruck verbessert.
Auch das Corporate Carsharing wurde erweitert und der Buchungsprozess digitalisiert. Seit 2016 stellen die Tirol Kliniken ihre Dienstwagenflotte schrittweise auf Elektrofahrzeuge um. Für private Fahrzeuge der Beschäftigten stehen außerdem Ladestationen zur Verfügung.
Bahnhof Fritzens-Wattens verbindet mehrere Verkehrsmittel
Als vorbildliches Projekt wurde auch der neue Bahnhof Fritzens-Wattens ausgezeichnet. Die Anerkennung ging an OSTERTAG ARCHITECTS für die Gestaltung der Mobilitätsdrehscheibe, die Bahn, Bus, Fahrrad und Fußverkehr miteinander verbindet.
Die Fahrradabstellanlage bietet Platz für 160 Räder und liegt rund 200 Meter vom Bahnsteig entfernt. Der Busterminal ist mit dem Parkdeck verbunden, die Bahnsteige sind witterungsgeschützt erreichbar. Vier Aufzüge und ein taktiles Leitsystem gehören zum barrierefreien Konzept. Eine neue Rad- und Fußgängerbrücke verbindet zudem Fritzens und Wattens.
Bozner Platz schafft mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer
Die Stadt Innsbruck erhielt eine weitere Auszeichnung für die Neugestaltung des Bozner Platzes. Dort wurde der Verkehr reduziert und mehr Fläche für Fußgänger und Radfahrer geschaffen.
Begrünung und das Schwammstadtprinzip sollen an heißen Tagen für natürliche Kühlung sorgen. Nach der Umgestaltung sind 43 Prozent der Fläche des Bozner Platzes unversiegelt.








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